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Japan – arigatou gozaimazu

Flughafen MUC

  • Germany
  • 20 August 2024
  • 23°

Ankunft Flughafen München, nach einer Verspätung der S-Bahn von ca. 5 min. Wir haben schon mit der App eingecheckt und somit geht es zügig. Nur mein Scan ist ungewöhnlich lange und meine Papiertaschentücher im Hoodie wohl verdächtig… Wir haben noch genügend Zeit und stöbern im Buchladen.

Immerhin haben wir auf dem Hinflug nur Handgepäck, also jeder einen kleinen Koffer und einen Rucksack. Es gibt Rabat wenn wir drei englischsprachige Bücher kaufen. Meins steht sofort fest „Abroad in Japan“ von Chris Broad. Passt super zu unserem Urlaubsziel, oder? Kristof findet auch noch zwei was nicht wirklich verwunderlich ist. Nach der Aufstockung unserer Lektüre und einen Salat geht’s zum Boarding. Mit FINNAIR nach Helsinki etwa zwei Stunden Flug. Wir haben Verspätung, denn es fehlt Bodenpersonal sagt man uns im A320.

Helsinki Flughafen

  • Finland
  • 20 August 2024
  • 22°

Also mit 40 Minuten Verspätung landen wir nach einem ruhigen Flug in Helsinki. Viel ist nicht zu sehen, da der Flughafen Vantaa sich ja etwas außerhalb der Stadt befindet. Wir checken durch und essen alle eine Kleinigkeit. Dann geht es weiter. 12 Stunden und 20 min bis Osaka. Alle sind wir aufgeregt. Immerhin liegt unser letzter weiter Flug schon viele Jahre zurück. Nur Kristof ist entspannt. Er war ja im Frühjahr schon in Chicago.

Wir können uns glücklicherweise verteilen nach dem Abendessen und jeder hat einen Dreiersitz für sich zum Schlafen und Filme schauen. Trotzdem wird es recht unruhig und an viel Schlaf ist nicht zu denken… War früher nicht irgendwie mehr Platz? War es schon immer so laut? Ja, und die jüngsten sind wir wohl auch nicht mehr.

Osaka

  • Japan
  • 21 August 2024
  • 34°

Nach einem langen aber unspektakulären Flug kommen wir mittags in Osaka an. Diesmal früher als geplant. Ein ziemliches Gewusel am Flughafen und die Hitze schlägt sofort zu. 32° aber gefühlt wie 42° wie eine Sauna. Wir schaffen es auch bei der Immigration mit Fingerscan und Gesichtsfoto durchzukommen. Überall Schlange stehende Leute. Mal automatische Scanner mal sitzt dann doch eine Person am Schalter. Gut alles ging glatt.

Jetzt brauche wir noch die Tickets für die Bahn. Fühlt sich erstmal etwas kompliziert an und wir brauchen etwas um den richtigen Schalter zu finden. Kristof bekommt es aber dann doch hin alle Gutscheine in Tickets in den JR Railpass und den Metropass zu tauschen und den Eingang für die richtige Bahn zu finden. Dann geht es mit dem Express zum Hotel. Es dauert ca. eine Stunde.

Osaka Apa Namba

Im APA Hotel Namba Shinsaibashi können wir am Automaten mit Hilfe der Rezeptionistin einchecken. Wir sind direkt in Dotonbori, im Vergnügungsviertel von Osaka. Oh, die Zimmer sind wirklich sehr klein. Gut das die Koffer unter das Bett passen.

Aber es gibt Seife, Cremes, Haarbürsten, Zahnbürste und -pasta sowie auch Rasierer und Waschlappen. Auch ein Bademantel für jeden ist da. Wir ruhen uns etwas aus. Dann testen wir den ersten 7/11 Markt gleich am Hotel und kaufen etwas zu trinken und Sandwichs sowie Onigiris.

Wir fahren dann mit der Metro zum Osaka Castle. Das Castle hat bis 19.00 Uhr auf. Kristof ’s Idee mit noch etwas Kultur heute. Er navigiert uns auch schon gut mit den Bahnen durch die Stadt. Es gibt eine tolle Ausstellung und einen grandiosen Blick auf die Stadt mit Sonnenuntergang.

Wir verspeisen ein paar Kleinigkeiten aus dem 7/11 Markt. Aber es ist immer noch sehr warm und schwül. Wird es jetzt 2 Wochen so bleiben? Halten wir das aus?

Dann fahren wir zurück Dotonbori. Alles schrill bunt und sehr belebt hier, irgendwie überwältigend. Und Menschen überall. Wir finden ein Sushi Restaurant am Fluß und lassen es uns schmecken. Wirklich lecker. Und von hier aus können wir die Reklamelichter bewundern.

Es gibt noch süße Teilchen mit frischen Erdbeeren auf die Hand und vor dem Hotel noch einen Blick von der Brücke. Ab ins „kalte“ Hotel dank Klimaanlage. Jetzt sind wir aber kaputt und nach einer erfrischenden Dusche geht es ins Bett.

Osaka

  • 22 August 2024
  • 35°

Heute morgen weckt uns doch tatsächlich unser Sohn und möchte zum Frühstück, das nun doch im Hotelpreis inbegriffen war. Wir sind erst spät eingeschlafen und deshalb etwas langsamer mit reagieren. Das Frühstück ist westlich aber auch japanisch. Im klimatisierten Hotel bereiten wie uns auf einen heißen Tag vor. Wir lassen die Koffer im Hotel, ein toller Service.

Hier herrscht ganz schön Betrieb. Überall Hochhäuser, Reklame, Shopping, Essen. Die Stromleitungen hängen über unseren Köpfen. Die Menschen lächeln und bedanken sich immerzu. Arigatou gozaimazu und verbeugen sich.

Wir laufen ca. 10 min. zum Pokemon Center, das erst mal nicht so schnell zu finden ist in dem Einkaufscenter. Viele Kinder und Touristen. Wir kaufen ein wenig ein und gehen dann ins Ralph Lauren Cafe für Matcha Latte, Cappuccino, Cheesecake und Schokokuchen.

Dann geht es zurück zum Hotel, wo wir unsere Koffer holen und zur Metro gehen. Mit der JR-line geht es jetzt nach Himeji, wo es eine tolle Burg geben soll. Das mit der Bahn klappt hier ganz hervorragend. Pünktlich und die Bahn hält genau wo sie soll. Die Tickets werden vor dem Bahnsteig von einem Automaten kontrolliert.

Himeji

  • 22 August 2024
  • 33°

Kurz nach 2 kommen wir mit dem Zug in Himeji an und das Hotel Monterey Himeji liegt nahe am Bahnhof. Wir holen ein paar Snacks im Conbini und ruhen uns etwas aus, Mensch ist das heiß. Dann geht es schon einmal Richtung Burg. Es ist überdacht zuerst und Geschäfte und Restaurants an jeder Seite. Lustige Bilder gibt es auf dem Boden.

Ca. 20 min. zu Fuß dauert es und wir haben schon einmal einen tollen Blick auf die Burg. Eine weiße Burg so ganz anders als zu Hause trohnt in einem Park über Himeji. Eine Brücke und viele Kirschbäume dürfen natürlich nicht fehlen. Hier steht auch schon ein Schrein, der aber schon geschlossen hat. Dann ein gibt schnelles Matcha Eis zur Abkühlung und wir machen uns auf die Suche nach Abendessen.

In einem kleinen Restaurant gibt es tolles Kobe Rind das vor unseren Augen gebraten wird. Kristof bekommt noch ein Lob vom Koch, das er so gut mit den Stäbchen essen kann. Mangels Kenntnis der englischen Sprache mit dem Google Übersetzer auf dem Handy. Sehr lecker! Wir sind fast allein hier. Die Touristen sind hauptsächlich nur am Tage hier.

Darauf sehen wir uns noch die angeleuchtete Burg an und gehen zurück zum Hotel. Aber ein Crepe mit Matcha Tiramisu passt noch rein, yep. Den finden wir vor dem Einkaufzentrum im DipperDan Crepe. Es ist schon dunkel aber immer noch sehr warm.

Im Hotel gibt es noch einen kurzen Besuch im Onsen. Darüber haben wir schon viel gehört und somit müssen wir das testen. Das heiße Bad ist getrennt für Männer und Frauen. Man badet nackt nachdem man sich ausgiebig davor gewaschen hat. Puh das Wasser hat 42° C und ist nur kurz zu empfehlen. Die Sauna lass ich mal weg… Zuviel Hitze auf einmal. Aber ich bin zumindest beim Baden allein. Ein Schwung Frauen und Kinder ist gerade raus und die nächsten kommen als ich schon wieder an der Umkleide bin. Auch hier gibt es Tische mit viel Kosmetik um sich zu verwöhnen.

Himeji-shi

  • 23 August 2024
  • 33°

Heute gibt es Frühstück mit einem Blick über ganz Himeji. Etwas weiter hinten ist auch die Burg zu sehen. Die Auswahl ist auch überwältigend, aber auch nicht ganz günstig im 4 Sterne Hotel Monterey Himeji. Kristof probiert all die japanischen Köstlichkeiten vom Reis mit Räucherfisch über Misosuppe und Moji.

Wir haben schlecht geschlafen obwohl das Zimmer größer ist. Das liegt wohl noch am Jetlag. Wir können die Koffer wieder im Hotel lassen.

Es geht nun zu der japanischen Burg überhaupt. Es ist noch heißer und die Luftfeuchte fast 100 %. Ständig kommen Durchsagen das man genug trinken soll und eine Kopfbedeckung braucht. Bis zur Burg ist auch unerbittlicher Sonnenschein.

Dann kämpfen wir uns 7 Stockwerke nach oben. Es ist schon ein tolles Erlebnis weil auch so anders als in Europa aber auch pure Anstrengung. Ein wenig Garten gibt es auch. Überall stehen Kirschbäume für das pure Sakura- Erlebnis.

Wir essen wieder ein Matchaeis. Danach geht es noch in ein Shoppingcenter, endlich Klimaanlage. Zu Hause mag ich die nicht so aber hier ist es die Rettung. Wir holen uns tragbare Miniventilatoren und Shirts beim Uniqlo.

Dann holen wir die Koffer. Es geht zum Bahnhof und wir reservieren unsere Plätze für die Fahrt nach Okayama. Wir essen Ramen, die wir zuvor am Automaten geordert haben. Nun fahren mit den Shinkansen nach Okayama. Eine entspannte Fahrt im klimatisierten Schnellzug. Wir haben viel Platz auf unseren Sitzen und es ist nicht voll. Schon ein Erlebnis dies Züge hier.

Okayama

  • 23 August 2024
  • 35°

Das Hotel liegt zwischen dem Bahnhof und dem Garten den wir hier anschauen wollen. Das Okayama Koraku Hotel. Wir machen etwas Pause. und versorgen uns mit mehr Trinken aus dem Laden im Hotel. Da die Sonne bald untergeht machen wir uns zu Fuß auf den Weg in den Koraku-En Garten.

Ich hatte zuvor gesehen, dass es ein Lichterfest geben soll. Außerdem haben wir entschieden das wir nicht noch einen Tag in praller Sonne in einem Garten verbringen wollen. Es ist alles bunt beleuchtet und eine tolle Atmosphäre. Auch wenn es sich nicht wirklich richtig abkühlt ist es doch angenehmer als am Tage.

Dafür gibt es geraspeltes Eis mit Sirup zur Abkühlung. Wir bestaunen das Lichtspektakel und wandern durch den Garten. Dann, auf dem Rückweg gibt es noch eine Bowl mit Fleisch, wieder am Automaten bestellt aber frisch zubereitet und lecker. Der kleine Fluß am Hotel ist auch bunt beleuchtet.

Kyoto

  • 24 August 2024
  • 35°

Heute ist der Morgen entspannter. Wir haben gut geschlafen. Wir lassen uns bei dem auch heute reichhaltigen Frühstück Zeit. Wir kommen mit einer japanischen Familie ins Gespräch die sich gefragt haben ob wir Franzosen oder Deutsche sind. Eine wirklich nette Unterhaltung. Dann gehen wir zum Bahnhof und reservieren den Shinkansen nach Kyoto.

Wir haben noch etwas Zeit und schauen uns im Einkaufszentrum etwas um. Dann geht es aber los. Wir fahren wieder über Himeji und Osaka. Es dauert ca. 1 1/2 Stunden mit dem Zug.

Noch 15 min. laufen und dann sind wir an unserem Apartment dem Oyado Kawaramachi Gojo für die nächsten 4 Nächte. Bis die Rezeption wieder besetzt ist dauert es noch eine halbe Stunde, also lassen wir die Koffer da und gehen in den Garten um die Ecke den Shoseien Garden.

Eine dicke Mauer verbirgt einen schönen Garten mit Teehäusern. Es gibt einen See und hübsche Brücken und wir verbringen hier fast eine Stunde.

Nach der Besichtigung ist die Rezeption auf und wir können in unsere Wohnung. Sieht sehr gemütlich aus und Kristof bekommt sein japanisches Zimmer mit Tatami Boden, einen niedrigen Tisch und Stühle und im Schrank das japanische Bett das Futonbett. Unsere Betten sind normal wie wir es gewohnt sind und eine Küche gibt es auch. Auch viel Technik wie Klimaanlage, Luftentfeuchter, die Toilette oder auch Washlet genannt. Mit Spülung für Frauen oder Männer, Geräuschen und und und. Hoffentlich fällt der Strom nicht aus, hi hi.

Nach einer Pause fahren wir mit dem Bus ins Einkaufszentrum und Kristof bekommt beim zweiten Anlauf eine Jeans. Das erste Einkaufszentrum ist schon recht edel und etwas irritierend da man ja die Verkäuferinnen nicht versteht und nur einzelne Stücke zum anschauen platziert sind. Also da kommt nicht so der Shopping Spaß auf. Aber das zweite Einkaufszentrum gleich daneben ist schon „normaler“. Kristof kauft bei Nintendo Kyoto ein und wir nehmen eine Erfrischung zu uns im Kaffee an der Kreuzung, und fühlen uns etwas erschlagen von dem Trubel hier.

Dann hat Kristof schon in einem Restaurant reserviert. Gleich hinter der großen Einkaufsstraße. Hier gibt es viele Restaurants in alten Häusern. Dort gibt es lecker Hähnchenspieße. Es war eine Empfehlung von Minami. Ein perfektes Abendessen. Eine kleine Verwechslung beschert uns einen alkoholischen Drink, den Kristof schon etwas komisch fand. Eigentlich sollte das zum Nachbartisch, ha ha. Genau daneben wird deutsche Küche im Haus München angepriesen. Schon lustig dieses Plastikessen das zeigen soll was es hier gibt. Bevor wir mit dem Bus zurückfahren gibt es noch Erdbeeren mit Matcha-Schokolade.

Auf dem Heimweg kaufen wir noch beim 7 Eleven ein und begeben uns in unser zu Hause. Erschöpft aber zufrieden.

Sento Kaiserpalast

  • 25 August 2024

Irgendwie hat es etwas gedauert bis wir einschlafen konnten. Somit werden wir später wach als geplant. Wir frühstücken im Apartment und fahren dann mit dem Bus zum Sento – Kaiserpalast in Kyoto.

Wir machen einen Rundgang und es herrscht immer noch Hitzewarnung. Man kann die Gebäude nur von außen betrachten. Auch den Garten kann man nicht wirklich betreten aber es gibt tolle Ausblicke und es sind nicht zu viele Besucher hier.

Danach essen wir Udon-Nudeln, wieder eine Empfehlung von Minami. Es ist sehr lecker. Da es irgendein Problem mit der Küche des Restaurants gibt bestellen wir zwei Häuser weiter und bekommen aber alles in das ursprüngliche Restaurant gebracht wie take away im Restaurant. Aber es ist wieder einmal sehr lecker.

Heian jingu

Nun auf in den Heian jingu Schrein. Sehr beeindruckend und der Garten ist auch im Hochsommer wunderschön. Brücken und Teiche und viel Grün. Das hat sich wirklich gelohnt. Die leuchtend roten Gebäude, die Gebetszettel mit kleinen Glöckchen die im Wind flattern und leise klingen. Hier sind schon mehr Touristen unterwegs aber es ist nicht überfüllt.

Abends fahren wir in Gion Viertel, das Geishaviertel. Hier sind die alten Gebäude meist aus Holz. Nun sieht es endlich aus wie in den japanischen Filmen die ich vorher gesehen habe. Es ist recht ruhig hier, die Geschäfte sind schon geschlossen. Wir essen Gyukatsu und grillen unser Wagyu Fleisch selbst fertig auf dem Gasgrill auf dem Tisch. Ein Erlebnis und echt lecker. Dann geht es zurück.

  • 26 August 2024
  • 34°

Heute fährt Kristof zur Universität und wir müssen uns allein zurecht finden. Kristof ist schon 8.30 mit Bus und Bahn unterwegs.

Gion

Wir fahren nochmal richtig ins Geisha Viertel mit Yakata Pagode. Hier sieht es wirklich wie in dem Film aus. Viele Touristen rennen in geliehenen Kimonos rum. Auch für Japaner scheint das eine Tradition zu sein. Wir machen ein Foto von einer Geisha nachdem wir um Erlaubnis gefragt haben. Ich bin aber so überrascht, das es wirklich nur ein Foto wird.

Dann gibt es lecker Matcha Tiramisu im Matcha House und wir drehen noch eine Runde im Viertel und holen uns kleine Bärchen mit lecker Limonade. Hier gibt es auch einen Ghibli Laden mit den bekannten Figuren. Viele Läden mit japanischen Produkten wie Matcha Tee, Mochi, Bohnen usw. kann man hier auch finden.

Higashi Hongan Shi

Dann geht’s zum Bus. Kristof braucht noch eine Weile hat er geschrieben. Also sehen wir uns den Schrein um die Ecke von unserem Appartment an. Higashi Hongan Shi ist sehr beeindruckend und kaum Touristen zu sehen. Wir bewegen uns im und außerhalb des Schreins und sind überwältigt von der Pracht.

Arashiyama

Dann fahren wir mit der Bahn zum Arashiyama Bambuswald. Wir essen eine Kleinigkeit in einem Kaffee und treffen uns dort wieder mit Kristof. Der hat viel zu erzählen von der Uni. Hier sind viele Besucher aber der Bambus Wald ist schon toll. Wege zwischen meterhohen Bambusbäumen mit Schreinen zwischendurch. Wir holen uns Reisbällchen, die auch sehr lecker sind.

Danach geht es noch kurz in die Aeon Mall beim Bahnhof. Kristof kauft die Autos für Minami´s Sohn, die er erst vergisst und nochmal zurück muss. Und nach einer Verschnaufpause gibt es noch Abendessen im Einkaufsviertel. Wieder Wagyu weil es so gut war.

Fujimi Inari Taisha

  • 27 August 2024
  • 34°

Heute geht es nach dem Aufwachen in die Bahn zum Fujimi Inari Taisha, zu den 1000 roten Toren. Nach ca. 20 min. sind wir da. Es ist schon ganz schön Betrieb. Es geht an jeder Menge Essenständen vorbei. Wir holen uns Karaage, frittiertes Hähnchen als Frühstück und betreten das Schreingelände.

Es geht durch rote Tore hinauf in die Berge. Bei der Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit ist es schon etwas anstrengend aber es lohnt sich. Einfach wunderschön. Obwohl recht viele Menschen hier sind gibt es kleine Strecken auf denen wir allein sind. Kristof macht die volle Runde auf dem Inari Berg. Wir warten am Aussichtspunkt auf ihn und gehen dann langsam zurück.

Mit der Bahn geht es wieder zum Apartment. Wir ruhen uns kurz im Apartment aus und essen einen Windbeutel von der Bäckerei um die Ecke. Auch eine Dusche ist notwendig da die Bekleidung so nass ist als hätte ich damit geduscht.

Kinkaku-ji

Dann fahren wir ca. 50 min. mit dem Bus zum Goldtempel Kinkaku-ji. Ein schöner Rundweg mit einem tollen Tempel der mit Blattgold belegt ist. Schöne Fotospots. Und dann fängt es an zu regnen als wir am Ende der Runde noch ein Matchaeis genießen. Aber bis zum Bus geht es noch.

Die Fahrt dauert ein wenig und es regnet in Strömen. Da! Ein Regenbogen.

Nishiki Markt

Noch eine Attraktion in Kyoto. Der Nishiki Markt. Wir staunen über das viele Essen hier, testen Sake. Kristof bekommt seinen Kimono, keine leichte Entscheidung. Wir kaufen Gewürze und Sakura Likör. Ein voller Erfolg!

Dann geht es nochmal zum Abendessen, ein weiterer Tipp von Minami. Die besten Kyoto Pancakes. Wir braten wieder selbst fertig vor uns auf dem Tisch und es ist super lecker abseits von den Touristen Strömen. Nun geht es mit dem Bus zurück und wir packen. Denn morgen geht es weiter.

Gotenba Mount Fuji

  • 28 August 2024
  • 31°

Wir fahren also bis Gotenba um den Mt Fuji zu sehen. Es dauert eine Weile und wir müssen ein paar Mal umsteigen. Aber wir haben in Kyoto Bentoboxen gekauft und Sandwiches und sind somit versorgt. Wir kommen an und es ist recht bewölkt.

Ein paar der Bahnen fahren auch nicht mehr aufgrund von Starkregen. Auswirkungen des Taifuns, der den Süden in den letzte Tagen ziemlich verwüstet hat. Es fühlt sich aber endlich nicht mehr über 40° C an. Also erst mal nix mit Fuji San.

Micha geht noch schnell in den Markt für Trinken und Snacks. Unterwegs ruft er uns an wir sollten schnell rausschauen, da es etwas aufgelockert hat. Und da ist er nun der heilige Berg. Fuji-sa

Auf dem Dach können wir ihn uns anschauen und nebenher die Füße im warmen Wasser baden. Schon toll, wenn wir auch keine komplette Sicht haben, was hier zu der Zeit eh selten ist. Unser Hotel ist das Dormy Inn Express Fujisan.

Dann leihen wir uns drei Fahrräder aus und fahren ins Gotemba Outlett zum shoppen und essen. Für mich wird es etwas holprig aber es geht schon. Ich kaufe mir ein Oberteil von Beams.

Meine Eltern rufen an da es eine Warnung für ganz Japan wegen eines Taifuns gab. Die Südinsel hat es wohl richtig getroffen und es könnte auch noch weiter nach Norden kommen. Das müssen wir beobachten. Noch ist es trocken und ruhig.

Das Essen ist auch super. Wir können uns für 1 von 3 Hauptspeisen entscheiden und ganz viele kleine Schüsselchen hinzufügen. Ist lecker und gut um etwas zu probieren. Dann geht es zurück ins Hotel. Kristof und Micha gehen in den Onsen.

Ich bin einfach nur zu platt vom Radfahren im Dunkeln und dann auch noch im Regen.

Später gibt es noch kostenlose Soba Nudeln. Die sind richtig lecker.

Gotenba

  • 29 August 2024
  • 30°

Wir frühstücken nicht im Hotel sondern 4 min. entfernt in einem Pancake Cafe. Ich nehme süß mit Beeren und die Männer mit Ei und Schinken. Dann fahren wir zum Ashi See. Leider regnet es jetzt doch etwas mehr. Also fährt die Seilbahn nicht und man kann sich auch nicht so recht draußen aufhalten. Also fahren wir mit dem Bus nach Gora und essen Nudeln zum Mittag. Dann hat der Regen etwas nachgelassen. Wir fahren zurück zum Hotel.

Es regnet wieder aber wir gehen mit dem Schirm durch einen Garten gleich daneben mit den Gebäuden in denen Prinz Chichibu lebte. Ein schöner ruhiger Ort aber leider wird es zu nass.

Also gehen wir in den Onsen im Hotel. Ich habe den Frauen Onsen für mich allein. Kurz gehe ich in die Sauna und mit den Füßen ins kalte Bad und genieße dann das heiße Wasser für 20 min. Erst als ich das Bad verlasse frisch geduscht und eingecremt kommt eine Frau hinein. Jetzt relaxen wir bis es wieder Nudelsuppe gibt.

Aber der viele Regen macht uns unsicher. Die Bahnen fahren zum Teil schon nicht mehr. Die Bilder vom Taifun im Fernseher sind schlimm aber er scheint abgeschwächt zu sein. Also packen wir und entscheiden so früh wie möglich am nächsten Tag zu verschwinden, wenn wir noch etwas zum fahren erwischen.

  • 30 August 2024
  • 25°

Wir wachen früh auf. Es regnet nach wie vor. Also versuchen wir hier weg zu kommen sobald wie möglich. Die Bahnen fahren nicht. Also geht es mit dem Taxi zu einer Bushaltestelle. Die JR line fährt auch nicht. Also fahren wir erst einmal mit der Highway line weg aus Gotemba. Es geht über die Autobahn mit dem Bus und es regnet in Strömen.

Yokohama

  • 30 August 2024
  • 27°

Es regnet immer noch ganz ordentlich. Aber der Autobahnbus bringt uns sicher aus der Gegend. Schon komisch die Ausstiegshaltestellen do direkt an der Autobahn. Wir haben ca. 14 min zu laufen zur Blue Line Metro nach Yokohama. Wir sind aber trotz Regenjacke sofort patschnass. Auch beim aussteigen aus der Bahn sieht es nicht besser aus, Starkregen. Aber es gibt gleich einen Starbucks hier. Da das Frühstück ja ausgefallen ist holen wir das hier nach. Eine gute Idee.

Der Regen lässt langsam nach. Also auf zum Hotel zum Apa Hotel & Resort Yokohama Bay. Wir können einen frühen check in machen für 3000 Yen und bekommen nun die Zimmer ca. 3 Stunden früher. Etage 25, winzige Zimmer mit Aussicht. Nun müssen die nassen Sachen irgendwie trocknen.

Kristof geht nun zum Cup Noodel Museum und wir erkunden etwas die Gegend. Es hat nun auch aufgehört zu regnen. Erst gehen wir in das Shoppingcenter gegenüber vom Hotel. Hier treffen wir auf Tamagotchies und eine Menge quietschbunte Sachen.

Dann geht es zum Red Brick Warehouse. Hier gibt es hauptsächlich Essen. Micha bekommt Eis und ich Jelly. Dann laufen wir noch ein wenig draußen herum. Kristof treffen wir wieder im Hotel. Er hat seine eigenen Nudeln zusammengestellt und einiges über die Geschichte erfahren.

Wir ruhen uns nun ein wenig aus. Dann geht es nach Chinatown. Wieder schrill, bunt aber beeindruckend. Viele Restaurants, Läden und Tore oder Tempel. Hauptsächlich ist es rot und gold. Wir essen all you can eat und bekommen viele kleine Portionen gebracht, die wir vorher aussuchen. Dumplings sind mein Favorit.

Gesättigt geht es noch ein wenig durch Chinatown und dann zurück in das Hotel. Der Weg am Hafen ist toll. Die Beleuchtung der Hochhäuser und das bunte Riesenrad geben eine prima Skyline ab. Es ist immer mal wieder leicht am Regnen.

Yokohama Bay

  • 31 August 2024
  • 30°

Am nächsten Morgen checken wir 10 Uhr aus und es ist nicht so leicht aus dem 25. Stock den Fahrstuhl zum bekommen, wenn alle auschecken. Das heißt wir müssen nur die Schlüsselkarte einwerfen und auf grün warten. Dann geht es in das Einkaufszentrum zum Frühstück. Im Belleville Pancake Cafe gibt es Pancake Türme mit Sahne und Obst. Lecker aber die 4 Stück sind doch recht viel. Wir gehen dann noch durch das Center und kaufen ein wenig ein. Dann gegen 13.00 Uhr lösen wir unsere Koffer aus und laufen zur JR line. Jetzt geht es nach Tokio.

Tokio – Shinjuku

  • 31 August 2024
  • 30°

Wir kommen in Shinjuku an und finden unser Hotel das Washington Shinjuku. Die Zimmer sind etwas größer, Zweibettzimmer. 10. Etage aber etwas auseinander. Nachdem wir uns eingerichtet haben wollen wir zum Government Haus zur Plattform. Leider ist die wegen dem Regen geschlossen. Also gehen wir eine Runde durch Shinjuku und kaufen bei Uniqlo ein.

Shibuya Crossing

Dann geht es nach Shibuya zur „alle gehen Kreuzung“ berühmt durch den Film „Lost in Translation“. Wirklich viele Menschen strömen zur gleichen Zeit über die Straße. Aufregend! Wir schauen noch ein wenig umher und bewundern die bunte Leuchtreklame und die vielen Menschen teilweise wirklich wie in den Animes gekleidet.

Wir essen Nudeln im Ichikakuya. Micha und Kristof verabschieden sich in den Elektronik Laden. Ich laufe herum und hole mir ein Eis mit Matcha und salted Caramell. Lecker! Dann geht es zurück ins Hotel. Irgendwie fühlt es sich entspannter an als ich dachte in dieser Mega Metropole.

Meiji Shrein

  • 1 September 2024

Wir Frühstücken in einem Cafe nahe dem Hotel. Unser erster voller Tag in Tokio führt uns zuerst zum Meiji Shrein. Wir fahren mit der Yamanote line und dem JR Ticket bis zum Eingang, Station Harajuku. Wir stehen auf einmal mitten in Tokio im Wald.

Ein kurzer Spaziergang durch eben diesen führt uns zum Schrein. Ein Shinto Schrein von einem schönen Garten umgeben. Trotz Regen ein lohnenswertes Ziel. Eine Hochzeit verbietet das Fotografieren des Schreins.

Dann fahren wir nochmals nach Shibuja zur berühmten Kreuzung. Wir essen und trinken im L‘ Occitane und schauen zur Kreuzung.

Dann fahren wir zum Ost-Garten am Kaiserpalast. Der Garten kann frei betreten werden. Es gibt hier sehr schöne Ansichten. Kleine Wasserfälle, Teiche und Brücken, alles was man für einen japanischen Garten braucht. Doch dann fängt es wieder stärker zu regnen an. Außerdem wird der Garten geschlossen.

Also weiter und wieder zur Bahn. Essen gibt es heute in der Nähe des Baden Baden. Ein deutsches Restaurant unter der Bahn. Das sieht hier recht lustig aus. Es ist ein Tipp von Olaf, der hier schon häufiger unterwegs war. Ein paar Fotos und dann wird natürlich was japanisches gesucht. Es gibt Hähnchenspieße und Salat für mich. Dann ein wenig durchs Viertel laufen und mit der Bahn zurück zum Hotel. Wir haben viel gesehen und dem Regen ein Schnäppchen geschlagen.

Gyoen Park

  • 2 September 2024
  • 33°

Am nächsten Morgen gibt’s Frühstück in Tullys Cafe. Wir haben gestern Abend noch für den Sonnenuntergang Tickets für den Skytree am Multifunktionsgerät im 7eleven gekauft mit japanischer Anleitung und natürlich Kristof ’s Hilfe.

Aber erst einmal geht es in den Gyoen Park. Es gibt Schreine und Tempel und erneut einen schönen Park. Wir verbringen hier etwas Zeit. Wirklich ein toller und abwechslungsreicher Park. Heute auch mal wieder ohne Regen. Am Ende gibt es einen riesigen Teich voller Lotusblüten, die leider meist schon verblüht sind. Ein paar sind aber noch da.

Akihabara Electric Town

Unsere nächste Station ist Akihabara Electric Town. Für Manga und Technikliebhaber ein Traum. Kristof hat sich schon die Geschäfte rausgesucht, die er braucht. Erst gibt es Rahmen und Soba Nudeln. Dann erkundet Micha etwas die Gegend und ich schaue mir mit Kristof einen Laden von Innen an. Irre mit den ganzen Figuren und was auch immer. Dann noch schnell ein Buchladen. Ich möchte auch ein Manga von Alice in borderland. Leider gibt es Band 1 nicht… aber dann nehme ich halt den 2.ten. Kristof will noch die Läden erkunden und ich treffe mich mit Micha.

Asakusa

Wir fahren weiter nach Asakusa. Es gibt hier ältere Gebäude und einen Schrein und viele Läden sowie viele Touristen. Ich kaufe Matchacremewindbeutel und Matcha Motchi. Wir streifen ein wenig durch die Gegend und bewundern den roten Schrein. Durch die vielen Leute ist es aber eher hektisch als eine Ruheort. Jetzt wird es langsam Zeit sich mit Kristof am Skytree zu treffen. Wir fahren mit der Bahn hin und warten in einem Bananencafe auf ihn. Er kommt völlig begeistert aus Akihabara und wir machen uns auf dem Weg nach oben.

Tokyo Skytree

Nach dem Umtausch der Karten geht es 350 Meter in die Höhe. Wieder viele Leute die die scheinbar unendliche Stadt Tokio von oben sehen wollen. Da Wolken und ein Gewitter in der Ferne auftauchen ist der Sonnenuntergang nicht perfekt aber trotzdem schön und beeindruckend. Wir verbringen hier unsere Zeit bis es dunkel ist und wir das unendliche Meer aus Häusern und Hochhäusern bestaunen. Einfach grandios. Ein schöner Abschluss des ereignisreichen Tages.

Dann noch schnell Sushi in Shinjuku mit leckerer Muschelsuppe und ab ins Bett.

Shibuya

  • 3 September 2024
  • 27°

Frühstück im Jones Café. Der Kellner ist Balinese und kann ein wenig Deutsch, das er an uns testet. Es dauert also ein Weilchen. Dann ein letztes Mal Shibuja. Die Kreuzung hat es uns angetan. Ein paar Schuhe shoppen und ein Buchladen im Keller, der schon was zum fürchten hat aber ein Mekka für Manga Fans ist.

Dann bringt Kristof die Sachen ins Hotel. Er fährt dann noch einmal nach Akihabara. Wir holen uns einen Kaffee im Starbucks an der Kreuzung und wir fahren ins Nobelviertel Ginza.

Ginza

Dort gibt es ein erstaunliches Goldfischaquariumsmuseum. Mehr Fotospot als Goldfischliebhaber kommen auf ihre Kosten. Alles grellbunt und leuchtend. Es ist auch recht versteckt in einem Kaufhaus. Aber man kann es sich schon einmal anschauen. Dann geht es zurück ins Hotel. Dort treffen wir Kristof wieder der sich in Akihabara mit Mangas eingedeckt hat. Nun muss er schon noch etwas japanisch lernen.

Abendessen gibt es heute um die Ecke am Bahnhof Shinjuku. Es gibt Shabu Shabu, das hatte noch auf Kristof ’s Liste gefehlt. Wirklich lecker der große Topf mit Wagyu Beef und Gemüse. Und wir sitzen in unserem eigenen Raum mit Bambuswänden abgetrennt. Das hatten wir gar nicht erwartet als wir auf der Straße abgefangen wurden und in einem zweifelhaften Aufzug hochgebracht wurden. Wirklich toll hier.

Nach dem Essen bummeln wir noch durch die Essensgassen am Bahnhof mit vielen Touristen. Dann geht es zurück zum Hotel. Unsere letzte Nacht hier.

Shinjuku

  • 4 September 2024
  • 29°

Unser letztes Frühstück gibt es im Hotel mal wieder mit Aussicht. Von Croissants bis Steak wird alles geboten und es ist gar nicht mal so teuer und mega lecker. Nochmal Aussicht gibt es nach dem wir ausgecheckt und die Koffer zum aufbewahren gebracht haben.

Gleich gegenüber ist das Government Gebäude. Hier geht es hinauf und es gibt das ganze Viertel zu sehen und mehr. Ein Meer von Hochhäusern. Der Himmel ist wieder blau und das Wetter recht angenehm weil die Luftfeuchtigkeit etwas niedriger ist.

Nach der unglaublichen Aussicht gehen wir hinter dem Bahnhof noch Souvenirs shoppen im Don Quijote und natürlich nochmals ein Buchladen. Wir essen in einem Hoshino Cafe Pancake und Omelett nachdem wir leider den Godzilla Head nicht von der Nähe betrachten konnten.

Flughafen Narita

Dann geht es zum Hotel, die Koffer holen und mit dem gebuchten Flughafen Express Bus ab zum Narita Flughafen. Hier haben wir noch ein paar Stunden Zeit aber das Warten ist mit den Geschäften und Restaurants nicht langweilig.

Flug Tokio – Helsinki – München

Pünktlich startet unser Flieger nach Helsinki mit viel Platz zum Schlafen und ein paar Turbulenzen aber sicher. Nach einem Kaffee und Zimtrollen fliegen wir dann auch nach München. Die größte Herausforderung ist es dann nach Moosach zu kommen mit dem Schienenersatzverkehr aufgrund der Baustelle der Brücke direkt neben uns.

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Broome – die Perlenstadt und Cable-Beach

17.09.05 Die Nacht war echt frisch. Wird es doch noch kühler? Wir testen das Meer und sind fast allein hier am Strand. Auch das Wasser wirkt belebend. Dann auf zum Shopping!! Da geht der Vormittag drauf ein Surfer-Shop neben den anderen und Perlenläden massig. Wir machen Pause auf dem Campingplatz mit Sachen waschen, schließlich gibt es hier eine Waschmaschine.

Dann machen wir eine Friedhofstour japanische, chinesische muslimische Sektion. Die Gräber stammen hier hauptsächlich von den Perlenfischern.

Sonnenuntergang

Es wird Zeit für den Cable-Beach- Cocktail in der Sunset Bar- baden im Meer – nach Hause telefonieren und auf den Sonnenuntergang warten. Wir essen in Chinatown bei Blooms Pesto and Pumpkin Pasta und Caesar Salad, einfach zuviel. Ab ins älteste Kino der Welt und unter freiem Himmel im Liegestuhl liegen. Wir sehen uns „Enduring Love“ an. Ziemlich schwere Kost über einen Stalker. Etwas nervig sind inzwischen nun die Mücken, die sich fleißig an uns bedienen. Die Vorstellung ging von 9.00 Uhr bis 10.40 Uhr und wir sind bettreif. Also Zelt hoch und Gute Nacht!

Dragon-Boot-Rennen

18.09.05 Wieder beginnt der Tag mit einem Bad am Town-Beach. Dann startet hier das Dragon-Boot-Rennen. Wir Frühstücken bei Henry in Chinatown und gehen erneut shoppen. Es folgt eine kurze Pause am Camp. Dann setzen wir uns wieder zu Henry und warten bei einem Cafe auf die Parade. Diese beginnt 15.30 Uhr und ist echt süß. Viele Kinder in Kostümen und einige Vereine ziehen durch Broome. 

 

Perlenfest

Wir schauen bis wir total zerstochen sind und zeihen dann mit zum Oval auf dem alles sich sammelt und schon Buden stehen. Wir essen ein paar leckere Frühlingsrollen und fahren dann wie soll’s schon anders sein zum Cable-Beach – Sonnenuntergang gucken. Jedes Mal ist es einfach traumhaft wenn alles in Gold getaucht wird und die Camele vorbeiziehen. Nun stürzen wir uns noch einmal in das bunte Treiben des Shinju Matsuri. Wir essen und trinken etwas und lauschen der Musik und es sind wirklich viele Leute hier.

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Reiseplanung Darwin nach Perth

Landesflagge
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Übersicht der Reiseplanung

Unser geplanter Reiseverlauf lt. Reiseplanung- gebucht bei: Cruising Reise GmbH

02.09.05 Flug mit Qantas von Frankfurt/Main nach Singapore mit Qantas

03.09.05 Übernachtung im Copthorne Orchid (Superior), inkl. Frühstück.

04.09.05 Stadtrundfahrt Singapore am Vormittag Weiterflug nach Darwin ca. 22 Uhr 05.09.05 ca. 4 Uhr morgens Ankunft in Darwin Übernachtung im Mirambeena Resort Darwin.

06.09.05 Übernahme des 4WD-Campers www.4wdhire.com.au

06.09.05 – 02.10.09 Fahrt von Darwin nach Perth über Broome ca. 4.500 km

02.10.05 Rückflug von Perth über Singapore nach Frankfurt 03.10.05 Ankunft in Frankfurt / München geplante Stationen

Darwin Darwin ist Sprungbrett oder Endpunkt einer Reise durch das „Top End“. Die Hauptattraktionen finden sich außerhalb der Stadt in den Nationalparks „Kakadu“ und „Litchfield“. Einen Tag sollten Sie sich für Darwin Zeit nehmen. Jeder zusätzliche Tag lohnt sich natürlich, aber Sie sollten abwägen, ob zusätzliche Tage nicht eventuell in den Nationalparks für Sie interessanter zu gestalten sind.

Der beste Zeitpunkt

Je nach den Zeiten von Ebbe und Flut richtet sich der beste Zeitpunkt zum Besuch von Aquascene bei Doctors Gully, wo eine hautnahe Begegnung mit tropischen Fischen ermöglicht wird. Ebenfalls um tropische Gewässer dreht sich alles im Indo Pacific Marine dem grossen Aquarium mit vielen Infos zum Ökosystem der Korallenriffe.

Es lohnt sich dorthin abends nochmals zurückzukehren – das Nachtleben im Riff hat es in sich, z.B. mit fluoreszierenden Korallen. Die Museum &Art Gallery of the Northern Territory bietet eine hervorragende Einführung in Kunst und Kultur des Northern Territory und hilft bei anschließenden Touren, z.B. in den Kakadu Nationalpark oder auch danach Land und Leute besser zu verstehen. Zum Tagesabschluss empfehlen wir einen Besuch des Wharf Precint und einem der Restaurants.

Litchfield NP Litchfield NP „Best Of In One Day“ Besichtigung der Termitenhügel. Baden an den romantischen Pools der Florence Falls und an den Wangi Falls. Wanderung zu den Tolmer Falls.

Kakadu NP 1.Tag – Von Darwin nach Jabiru Anreise von Darwin über den Arnhem Highway zum Kakadu NP. Der Nationalpark-Eintritt (z. Zt. AU$ 16,25 pro Fahrzeug für mehrere Tage Gültigkeit) muss beim Kassenhäuschen am Arnhem Highway entrichet werden. Mamukala Wetlands Walk In Jabiru Bowali Visitor Centre unde der Manngarre Monsoon Rainforest Walk.

Zum Sonnenuntergang zum Ubirr Art Site Walk am Ubirr Rock. Übernachtung in Jabiru. 2. Tag – Ausflüge von Jabiru Rundflug über den Kakadu-Nationalpark Nourlangie Rock: Art Site Walk zu den Felszeichnungen, eventuell anschliessend noch ein leichter Spaziergang zum ruhig gelegenen Anbangbang Billabong (2,5 km Rundweg; 1 hr). Alternativ oder zusätzlich: Aufstieg zum Mirrai Lookout.

Zu Beginn der Dämmerung empfiehlt sich der Bubba Wetlands Walk Übernachtung in Cooinda. 3. Tag – Von Cooinda nach Katherine Rundfahrt auf der Yellow Waters Lagoon, möglichst sehr früh – z.B. um 7.00 Uhr mit einem der ersten Boote. Eventuell noch ein Abstecher zu den Jim Jim und Twin Falls zum Baden. Alternativ: Badefreuden am Maguk Plunge Pool oder in Gunlom am Waterfall Creek Ansonsten Weiterfahrt in die Region von Katherine auf dem Kakadu Highway.

Katherine / Nitmiluk NP Man erreicht Katherine. In der Nähe befindet sich die Katherine Gorge, ein sehr schönes Schluchten-System, durch das der Katherine River fliesst und das mit Booten und Kanus befahren werden kann – Katherine / Nitmiluk NP. Ausgewählte Tips Das 12 km lange Schluchtensystem der Katherine Gorge (Aborigines-Name: Nitmiluk) ist am besten auf einer Kanutour zu erleben.

Auch diverse Bootsrundfahrten werden angeboten. Zwischen den einzelnen Schluchtenabschnitten muss man zu Fu§ einige Meter überwinden. Im kleinen Pool der Upper Edith Falls – direkt unter einem romantischen Wasserfall – zu baden, ist ein Riesenvergnügen. Mataranka bietet sich mit seinem 34 Grad Celsius warmen Thermalpool als Erholungsort vor der langen Weiterreise in den Süden, bzw. als „Welcome des Top End“ auf dem umgekehrten Wege an.

Nationalparks

Kununurra / Purnululu NP / Bungle-Bungle 1.Tag – Kununurra Ein Flug über die riesige Diamantenmine Argyle und den Lake Argyle – entwerder mit Helikopter oder Cessna verschafft einen eindrucksvollen Überblick über die Region. 2.-3. Tag – In den Bungle Bungles Die eigenwillige Felsenlandschaft der Bungle Bungles (Purnululu) ist ausgesprochen faszinierend.

250 km S von Kununurra handelt es sich dabei um eine von trockenen Savannen und Grasländern umgebene Mondlandschaft mit steil aufragenden Felsendomen und -kuppeln. Wiederum empfiehlt sich ein Helikopterflug, z.B. ab Turkey Creek um die ganze Faszination dieser Region zu erleben.

Eintritt

Der Nationalpark-Eintritt (im Juni 2003 waren dies AU$ 35,- pro Fahrzeug für mehrere Tage Gültigkeit) muss beim Ranger entrichet werden. In der Regenzeit ist der Park nur aus der Luft zugänglich und meist geschlossen. Übernachten kann man im Park auf dem Campground Kurrajong Camp – Purnululu NP. Lake Argyle Halls Creek Fitzroy Crossing / Geikie Gorge NPoder schaut auf: Naturebase NET

Broome Broome – ausgewählte Punkte fürs Sightseeing. Die scheinbar endlose Cable Beach, sicher einer der schösten Strände Westaustraliens, ist ein „Must See“ Der Dinosaurier-Fussabdruck am Gantheaume Point. Kein Besuch in Broome ist komplett ohne die Visite einer Perlenzucht. Wer sich für die Geschichte interessiert, sollte den Japanischen Friedhof und das Broome Historical Society Museum ansehen. Abends in Broome? Das Open-Air-Kino Sun Pictures lohnt einen Besuch.

Eighty mile beach / Port Hedland / Karinjini NP / Tom Price

Exmouth / Ningaloo Reef Die Route führt in nördlicher Richtung nach Exmouth, einem Urlaubs und Tauchzentrum. In der Nähe liegt das Ningaloo Reef , das schönste Korallenriff Westaustraliens mit Tauchmöglchkeiten. An Land ist der Cape Range Nationalpark mit seiner Vegetation interessant.

1.Tag – Tour zu den Walhaien oder Buckelwalen Auch wenn rund 300 AU$ für eine Tour kein Pappenstiel sind: Das Erlebnis „Walhaie“ ist ein Muß. Schliesslich gibt es bei den Tagestouren auch noch mehr zu sehen – z.B. Mantarochen. 2. Tag – Schnorcheln, Tauchen, Schwimmen, Strand geniessen. Wer sich Tausende von Kilometer auf den teilwise doch etwas langweiligen westaustralischen Highways vorankäpft, hat sich in dieser paradiesischen Umgebung seinen Ruhe- und Erlebnistag wirklich verdient. Und er bzw. sie wird für manche Stunde Langeweile hinter dem Lenkrad wirklich königlich entschädigt.

Shark Bay

Carnavon / Denham / Monkey Mia Die Route führt ins landschaftlich interressante Segelrevier Shark Bay mit Denham und seinen Salzhügeln sowie nach Monkey Mia (ein Wassersportparadies). Bekannt ist das Gebiet auch für seine sehr zutraulichen Delphine.

Einen Tag sollten Sie sich mindestens für Denham / Monkey Mia und die Umgebung Zeit nehmen. Jeder zusätzliche Tag lohnt sich natürlich. Die Region eignet sich auch für einen schönen Strandurlaub. Die folgende Empfehlung richtet sich an Individual-Reisende, die nur diesen Tag Zeit haben und ein Fahrzeug in Denham / Monkey Mia zur Verfügung haben.

Wenn Sie weniger Zeit haben, wählen Sie aus unseren Tips einfach Ihre persönlichen Favoriten. 1.Tag – Delphine & Stromatolithen Morgens zuerst zu dem Stromatholithen, einem der ätesten Zeugnisse von Leben auf der Erde. Mittagspause an einem der zahlreichen Strände Zum (vielleicht sogar hautnahen Kontakt) mit Delphinen an die Küste von Monkey Mia.

Geraldton

Nambung N.P. / Pinnacles Nambung National Park, eine großartige Felslandschaft (Pinnacle Desert) mit guten Stränden. Ca. 25 km nördlich von Perth liegt westlich der Straße der Yanchep National Park mit dem Vogelschutzgebiet Loch McNess, 83 m hohe Sandsteinhügel mit Höhlen

Perth / Fremantle 1.Tag – Perth: Die überschaubare Stadt lässt sich in Ihrem Kern durchaus ganz gut zu Fuss erkunden. Um einen ersten Überblick zu bekommen, empfehlen wir einen Spaziergang durch den weitläufigen Kings Park und den Botanical Garden. Anschliessend vorbei an den St. Georges Terrace, der Old Perth Boys School – in die historische Shopping-Passage des London Court. Der City Centre Market mit seinen vielen Restaurants lädt zum Mittagessen sein.

Durch die Stirling Gardens weiter zum Supreme Court zum ältesten Gebäde der Stadt, mit dem Old Court, in dem heute ein kleines Justizmuseum untergebracht ist. Zum Abschluss nach Northbridge zum Cultural Centre mit der Western Australian Art Gallery und dem Western Australian Museum.

2. Tag – Fremantle Der Hafen von Perth mit seinem Städtchen viktorianischer Prägung ist tagsüber und abends einen Ausflug wert. Zwar verfügt der Ort über keine Top-Sehenswürdigkeiten, aber besitzt einen reizvollen südländischen Charme. Alternativ – oder wenn Sie noch mehr Zeit haben – empfehlen wir je nach Geschmack einen Ausflug auf Rottnest Island oder in die Weinanbaugebiete des Swan River.

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Frankreich 2006 – in Stuttgart

Frankreich Flagge

Frankreich, der Überblick

  • Reisezeit nach Frankreich: 8.Juli 2006 – 30.Juli 2006
  • Reiseart: unterwegs mit Auto und Zelt
  • Reiseland: Frankreich
  • Reiseroute: Elsass & Lothringen – Strassbourg, Colmar, Parc Regional des Ballons des Voges, Burgund – Abbay de Fontenay, Parc Naturel Regional du Morvan, Schloß Bazoches, Vezelay,Loiretal – Sully sur Loire, Orléans, Chambord, Blois, Chaumont, Chenonceau, Loches, Villandry, Azay-le-Rideau, Chinon, Saumur, Aquitaine & Atlantikküste – Poitiers, Ile de Ré, La Rochelle, Royan, Soulac-sur-Mer, Arcachon, Bordeaux, Dordogne – Bergerac, Lascaux, Provence & Cote d´Azur – Carmargue, Marseille, Aix-en-Provence, Parc Naturel Regional Luberon, Alpen – Grenoble, Belfort, Ronchamp

Stuttgart

Frankreich, los gehts!

Samstag 08.Juli 2006. Es ist Samstag morgen und wir fahren nachdem wir alles im Auto verstaut haben los Richtung Stuttgart. Unser Urlaub beginnt dieses Jahr mit einem Besuch bei unseren Freunden Olaf, Ines und Patrick in Stuttgart. Als nächstes kommen wir zur Mittagszeit an. Da der Outdooraustatter Woick hier gleich um die Ecke liegt nutzen wir die Chance und schauen nach einem Tarp. Wir haben Glück und bekommen eine der Teleskop Stangen kostenlos dazu, da die etwas defekt ist, d.h. sie geht etwas schwer auseinander zuschieben, da eine Delle drin ist.

Anschließend, zurück im Garten gibt es Kaffee und Kuchen und wir probieren das Tarp mit verschiedenen Aufbauvarianten aus. Daraus wird eine lustige Beschäftigung. Dann kommen noch Stefan und Antje und es ist folglich alles bereit zum Grillen. Das Spiel um den dritten Platz in der Fußball-WM kann beginnen. Deutschland gewinnt und wird Sieger der Herzen. Eine sehr gute Leistung.

Sonntag, 09.Juli 2006 

Auf Grund dessen, es gestern wieder mal spät wurde stehen wir erst so 10.30 Uhr auf und frühstücken ausgiebig. So gegen 14.00 Uhr wandern wir das 7-Mühlental entlang und sehen doch eine Mühle auf dem Weg (Einkehr mit eingeschlossen). Pünktlich 20.00 Uhr finden wir uns vorm Fernseher ein. Italien wird Fußballweltmeister 2006.

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England Europa Wales

Urlaub in Wales

Perl
Germany

Germany 21 August 2022 27°

Ankunft an der Mosel. 6 Stunden Fahrt und immer wieder kleine Staus haben die Fahrt etwas anstrengend gemacht. Jetzt sind wir auf einem Campingplatz an der Mosel und wir haben uns mit Brot versorgt für unsere Thüringer Bratwürste nachher. Dafür sind wir über die Brücke nach Remich Luxemburg zur Tankstelle gelaufen. Es ist ganz schön trocken und warm. Aber der Wein wächst gleich nebenan und der Grill brennt auch schon.

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Frankreich 2006 Gärten von Villandry

Warum es keinen Film von Frankreich geben wird.

Samstag 15. Juli Unser schwarzer Tag oder warum es keinen Film von Frankreich geben wird. Wir holen das Croissant und das Baguette ab. Nach dem Frühstück packen wir zusammen und wollen losfahren. Nur das Auto mag nicht. Springt nicht an, war die Batterie doch etwas überlastet von der Kühlbox, dem Handy, der Kamera und der Lampe am abend.

Während ich fix den Müll wegbringe bittet Micha den Nachbarn um Starthilfe. Eine deutsche Familie mit einem Volvo. Das geht dann alles recht flott und der Wagen läuft wieder. Wir fahren noch einen kleinen Umweg über Loches, eine schöne mittelalterliche Stadt und es ist Markt. Wir schlendern durch den Ort und schauen uns das bunte Treiben an. Das Auto springt danach sofort wieder an.

 

Villandry

Es geht vorbei an Tours zu den Gärten von Villandry. Ganz im Stil des 16. Jahrhundert mit den Pflanzen in geometrischen Mustern ist es eine bezaubernde Anlage mit dem Jardin d’Eau, dem Jardin Potager und dem Jardin d’Ornement, ganz der Liebe gewidmet. Einfach herrlich. Das Schloß ist etwas kleiner und angenehm kühl hinter den dicken Mauern. Beim streifen durch die Gärten rutscht Micha aus und das Knie streikt ein wenig. Aber beim Labyrinth geht alles wieder besser.

 

 Schloß Azay-le-Rideau

Wir schauen dann noch zu dem kleinen Schloß Azay-le-Rideau, von Balzac als „geschliffener Diamant der Indre“ bezeichnet vorbei. Auf uns wirkt es ein wenig wie eines der Schlösser von König Ludwig. Zu perfekt, verspielt oder waren es doch schon zu viele? Es ist schon etwas später und wir fahren Richtung Chinon über L’ille Bourchard, lt. Karte ist dort ein Zeltplatz.

 Fluß Vienne

Wir finden den staatlichen Drei-Sterne-Platz direkt am Fluß, der Vienne. Mit 6.50 Euro ist er der billigste soll jedoch der teuerste werden. Wir gehen duschen um uns etwas abzukühlen. Wir lassen unsere Videokamera im Waschraum liegen um sie aufzuladen. Eins unserer schönen Badetücher aus Australien liegt darüber. Als ich aus der Dusche komme überlege ich kurz sie mitzunehmen aber entscheide das wir das ja schon oft gemacht haben nach dem ungeschriebenen Gesetz auf dem Campingplatz gibt es kein Diebstahl und gehe zum Zelt.

Die Matratze hat seit heute eine Beule, war wohl zu heiß aber es geht noch. Nach ca. 1 Stunde geht Micha in den Waschraum um die Kamera zu holen, aber da ist sie nicht mehr, nur noch das Handtuch. Wir fragen den Halbstarken der irgendwie wie ein Chef einer Gang aussieht und sich ständig was von uns leihen will. Er gibt uns bereitwillig Auskunft über die nächste Polizeistation.

Die Platzwärtin ist auch schon lange weg und die anderen Camper haben die Kamera wohl vorhin noch gesehen aber das war es auch. Der Holländer kann sogar recht passabel deutsch, doch das hilft auch nicht wirklich. Auch die beiden älteren Damen nebenan können uns nicht in ein nettes Geplaudere verwickeln und bedauern uns nachdem wir von der Kamera erzählen. Irgenwann schlafen wir dann aber doch ein.

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Allgemein Australien Sydney

Frankfurt – Sydney 13.09.2003

Es ist Samstag, der 13. September 2003. Kurz vor Mitternacht geht unser Flug von Frankfurt an das andere Ende der Welt, nach Sydney – Australien. Nachdem wir ausgeschlafen haben, entscheiden wir uns kurz vor dem Mittag mit dem ICE nach Frankfurt zu fahren. Das Gepäck ist fertig, doch auf einmal wird es doch knapp, aber um 11.32 Uhr sitzen wir seit langem mal wieder im Zug. Ohne Platzkarten finden wir zwar nur freie Sitze im Raucherabteil aber das ist nicht so schlimm. Anfangs läuft es ganz gut doch in Stuttgart wird aus einer anfänglichen Verspätung von 10 min. eine auf unbestimmte Zeit. Sollen wir mit Olaf und Ines Kaffe trinken?

Mit Verzögerung zum Flughafen Tja es hat sich ein Drachen in der Leitung verfangen, aber nach einer Stunde geht es nun endlich weiter. Wenn man einmal mit der Bahn fährt! Gegen 16.00 Uhr sind wir dann endlich am Bahnhof Frankfurt Flughafen und geben unser Gepäck zur Aufbewahrung. Bis 17.00 Uhr haben wir es dann bis zur IAA geschafft und somit sind noch zwei Stunden Zeit für Autos. Wir schauen bei Volvo vorbei- schicker neuer S40. Na außer ein paar tollen Exoten schauen wir uns noch VW und Audi an. Der Concept-R von VW ist echt super, braucht die Welt nicht sieht aber klasse aus. Am Ende tauchen wir noch in die Welt von Mercedes ein. Dann ist es auch schon 19.00 Uhr und somit Messeende. Jetzt aber ab zu Flieger. Wir lösen unser Gepäck aus und bewegen uns Richtung Check-Inn. Mama sagt in Düsseldorf ist Bombenalarm auf dem Flughafen und hier brennt es im U-Bahn-Tunnel und der Drachen nicht zu vergessen. Also nichts wie weg aus Deutschland. Noch ein wenig zum Abendessen am Flughafen und ab zur Maschine. Da wollen echt viele Leute mit und es ist doch schon der 14. September als wir tatsächlich abheben. Wir sitzen recht komfortabel, es gibt eine Nachtmahlzeit und jeder kann sich sein Programm selbst zusammenstellen. Schlafen ist jetzt auch nicht schlecht.

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Frankreich 2006 Le Corbusier in Ronchamp

Sonntag 30. Juli

Wir müssen wieder etwas suchen bevor wir die Kirche in Ronchamp von Le Corbusier finden. Ziemlich viel Beton, aber dennoch beeindruckend. In der Kirche sollte man nicht fotografieren aber das stört hier wohl niemanden. Der graue Beton wird durch viele bunte Fenster und farbiges Licht aufgelockert. Es lohnt sich das Bauwerk zu betrachten. Micha interessiert sich besonders für diese architektonischen Highlights. Dann geht es schnurstracks über die Autobahn nach Deutschland. Wir fahren über Freiburg in den Schwarzwald. Rast machen wir am Titisee. Die Kulisse ist ganz nett aber der Trubel ist furchtbar. Wir essen ein wenig im Biergarten und fahren über den Bodensee nach Hause, nach München.

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Frankreich 2006, Löwen in Belfort

Freitag 28. Juli

Morgens werden wir wach und Regen tröpfelt auf unser Zelt. Somit schlafen wir noch ein wenig, vielleicht ist es später ja vorbei mit dem Regen. Als wir aufstehen fängt es aber erneut an. Wir bekommen das Zelt in der Schnelle ziemlich trocken weggepackt und trinken noch einen Kaffee an der Bar des Platzes. Dann fahren wir erst einmal los quer durch die Provence. Irgendwann hört es auf zu regnen und wir frühstücken auf einen Rastplatz mit Tisch und Bank. Es gibt Ei, Baguette und Kaffee. Wir fahren weiter nach Grenoble den bekannten Wintersportort. Unterwegs liegt der Mont Ventoux. Seine kahle, steinige Spitze leuchtet weiß wie mit Schnee bedeckt.

Die Strecke durch das Tal zieht sich ein wenig bietet aber eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge. Micha fühlt sich nicht so gut und schläft auf einen Teil der Strecke. In Grenoble angekommen entscheiden wir uns für ein Hotel der Mercure-Kette. Wir verbringen den Nachmittag im Zimmer, da es die ganze Zeit in strömen regnet. Micha schläft noch etwas denn es hat ihn wirklich erwischt, die Grippe. Ich fühle mich in der Badewanne wohl. Dann erkunden wir doch ein wenig die Stadt mit Regenjacke und Schirm. Es wirkt alles etwas grau und trüb, halt keine Skisaison. Die meisten Restaurants sind italienisch – Pizza, Pizza! Wir essen eine Kleinigkeit und verkriechen uns im Hotel.

Samstag 29. Juli

Das Frühstück ist echt super, die Auswahl riesig. Das kostet ein wenig Zeit. Dann aber ab ins Auto. Erst auf der Autobahn kommen wir aber zügig voran. Über Bourg en Bresse geht es nach Norden. Bei Lons Le Saunier verlassen wir die Autobahn. Wir fahren zum Cirque de Baume, ein Tal mit einem traumhaften Dorf und einer Tropfsteinhöhle. Die Führung ist zum Teil in englisch und dauert ca. eine Stunde. Es ist wirklich lohnenswert, eine gelungene Unterbrechung. Jetzt fahren wir weiter über Dole und Besancon nach Belfort. Dort finden wir einen tollen Campingplatz nach ein wenig suchen. Abends fahren wir in die Stadt und suchen ein Restaurant nachdem wir das Fort und das Wahrzeichen der Stadt den überdimensionalen Löwen gesehen haben. Der Kellner schickt uns aber weiter – kein Platz. Wir drehen noch eine Runde und dann ruft uns der selbe Kellner doch noch an einen Tisch. Wir nehmen das Menü. Das Fleisch ist etwas fettig aber sonst ist alles recht lecker. Als wir zurückkommen ist es schon etwas später und wir müssen das Auto vor dem Platz stehen lassen. Es bleibt den Abend und die Nacht warm und trocken.

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Frankreich 2006, endlose Lavendelfelder

Mittwoch 26. Juli Nach einer kurzen unruhigen Nacht und alles ist pitschnass, gehen wir im Meer baden. Dann verabschieden wir uns von unseren Nachbarn und fahren über Arles an der Camargue entlang nach Marseille. Es ist wieder sehr, sehr heiß. Die Stadt kommt uns riesig groß vor. Wir kaufen ein Ticket für das Chateau d’If. Im Roman hat hier der Graf von Monte Christo im Gefängnis viele Jahre verbracht. Es steht wirklich ein altes Gefängnis auf der kleinen Insel vor Marseille. Bis 14.15 Uhr ist noch Zeit für einen Bummel durch die Einkaufsstraßen. Die Bootsfahrt für 20 Euro dauert ca. 20 Minuten. Wir schauen uns das Gefängnis an, hier ist die Hitze leichter zu ertragen.

 

Der Komplex ist nicht sehr groß und 16.20 Uhr geht das Boot wieder zurück nach Marseille. In einem Touristenbüro erkundigen wir uns wo das Haus von Le Corbusier steht. Dann kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten und fahren stadtauswärts. Wir halten kurz am großen Mietshaus des Architekten und schießen ein paar Fotos. Weiter geht es dann an der Küste. Die Landschaft ändert sich. Es wird bergig und felsig. Über Cassis und La Ciotat geht es zu einem Campingplatz. Der ist eigentlich voll aber wir bekommen noch einen Platz, glücklicherweise denn es ist schon 20.00 Uhr und eigentlich geschlossen. Ganz so toll ist es leider hier nicht. Viele Dauercamper haben hier ihr Revier und anfangs ist überall Lärm aber das gibt sich dann noch. Die Duschen sind voll oder defekt aber die Nacht werden wir überstehen.

  

Donnerstag 27.Juli Am nächsten Tag geht es in die Provence. Wir fahren zügig über die Autobahn nach Aix en Provence. Hier ist heute Markt – ein buntes Treiben. Wir bummeln durch die Altstadt. Dann wollen wir eine Kleinigkeit Essen aber das geht irgendwie schief. Wir haben nur eine Pizza und einen Salat bestellt aber alle auch die viel später gekommen sind bekommen Ihr Essen. Unsere Getränke sind auch schon leer. Es wird uns zu bunt. Wir legen das Geld für das Bier und den Rosé-Wein hin und verschwinden. Es hält uns auch niemand auf. Ärgerlich, denn Hunger haben wir noch. Wir holen uns ein frisches Baguette und verspeisen dies auf einen der vielen Plätze an einem Brunnen. Köstlich und sicher besser als das verpasste Essen und auch noch billiger.

Dann machen wir uns auf den Weg zum Atelier von Cezanne. Glücklicherweise ist hier gerade ein deutscher Bus angekommen und wir kommen in den Genuss einer kurzen deutschen Führung. Es ist recht interessant. Wir erfahren dass es hier so grau ist damit alle Farben von den Objekten und Landschaften so natürlich wie möglich erscheinen. Dann wollen wir endlich die berühmten Lavendelfelder sehen.

Wir fahren zur Abbey de Senanque, da diese lt. dem Bild in unserem Reiseführer direkt in einem solchen liegt. Wir haben Glück. Einige Felder sind schon abgeerntet aber vor der Abtei steht der Lavendel noch in seiner vollen Pracht und es duftet fantastisch. Beim abernten werden wohl gleich Bündel gefertigt, die dann in regelmäßigen Abständen auf den Feldern in den Reihen liegen. Wir befinden uns nun im Luberon.

  

Wir fahren am malerischen Dorf Gordes vorbei nach Roussillon und bewundern dort die Blutsklippen. Sie leuchten rot-orange. Am Hang vor dem Dorf sehen wir einen PT-Cruiser aus Luxemburg, der ein Problem hat. Er ist mit dem Hinterrad in eine Abflussrinne geraten und hat voll aufgesetzt. Die Beiden von dem Auto bedanken sich als wir Ihnen unsere Hilfe anbieten. Sie haben inzwischen ein Brett gefunden und können sich selbst aus der misslichen Lage befreien. Micha verschnauft ein paar Meter weiter und ich versuche noch ein wenig weiter an die rot-orangen Felsen zu kommen. Ich erhasche noch einen Blick von oben auf das schöne Roussillon. Wir bummeln noch ein wenig durch die Straßen und machen uns wieder auf den Weg. Wir kaufen noch in Apt ein und fahren dann ein paar Kilometer zurück zu einem 3* Campingplatz. Der Platz ist sehr ruhig und man hat ein wenig das Gefühl in der Wüste zu sein, es ist trocken, staubig. Wir kochen einen Großen Topf Ratatouille und essen ein Baguette dazu.