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Europa La Palma Spanien

Spanien La Palma- Vulkaninsel

03.03.03

Santa Cruz Flug von München nach Santa Cruz de La Palma, Ankunft ca. 12.30 Uhr, Übernahme des Mietwagens am Flughafen, Fahrt zum Sany-Büro in Todoque und dort gibt es dann unser Bungalow für die nächste Woche, Einkauf in El Paso. Auf zum Karneval nach Santa Cruz, alle sind in weiß nur wir und paar andere Touristen nicht. Jetzt fängt die Schlacht mit Baby-Puder an und der Umzug durch die Stadt „Ankunft der Indianer“. Im Dunkeln geht es dann in unser Heim.

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Allgemein Europa Schottland

Schottland – Highlands – Harry Potter

Amsterdam / 21.08.2017


Wir haben heute  Montag den 21. August 2017. Wir sind in Burg bei der Oma. Nach einem letzten kurzen Besuch bei der Oma im Krankenhaus geht`s gegen 10.30 Uhr ab gen Westen. Wir fahren heute nach Amsterdam. Also geht es quer durch Deutschland an die niederländische Grenze. Hier machen wir eine kurze Pause und essen ein wenig an der Autobahnraststätte.

Dann fahren wir weiter auf der Autobahn und suchen die vielen Windmühlen in Holland aber sehen kaum eine. Das Land ist recht flach und es zieht sich etwas. Irgendwann so gegen 16.30 Uhr haben wir es geschafft und wir stehen fassungslos vor unserem Hotel für diese Nacht. Es ist eine riesige Baustelle. Das haben wir nicht erwartet.

Ich habe das „West Side Inn “ schon vor einer Weile bei „Booking.com“ gebucht, damals war davon nichts auf der Seite zu sehen, jetzt steht es natürlich drin. Na gut, checken wir ein und schauen zu unserem Zimmer, ist ja nur für eine Nacht.

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Allgemein Europa Italien

Kurze Begegnung mit der Cinque Terre

Leider können wir nur wenige Tage erübrigen, denn Micha beginnt am 01. April mit seiner neuen Arbeit. Also fahren wir vom 27.03. bis 31.03. nach Deiva Marina. Ein Badeort in Ligurien zwischen Portofino und der Cinque Terre.

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Allgemein Europa Italien

Italien Südtirol St. Ulrich

vier Tage Entspannung zu Dritt Geht das mit einem Baby überhaupt? In einem Familienhotel, wo ja auch noch eine Menge anderer Kinder rumspringen und es ja nun feste Essenszeiten gibt. Wir versuchen es.

Wir suchen uns hierzu das Family Spa Grand Hotel ‚Cavallino Bianco‘ in St. Ulrich (Ortisei) in Südtirol aus. Wir kennen die Gegend. Es ist nicht so weit weg von München und was wir im Internet und im Prospekt finden spricht uns gut an. Also nach ein paar e-mails hin und her buchen wir das Week-Start-Paket von Sonntag bis Donnerstag. Mal zum reinschuppern. Das Paket umfaßt ein All-Inklusive-Angebot. Also Verpflegung und Kinderbetreuung sowie Benutzung von Fitnessraum, Bad und Sauna sind schon enthalten. Auch das Babybett bleibt zu Hause.

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Allgemein Europa Italien

Lago d’Idro eine Woche Steine in den See werfen!

Eine Woche Urlaub! Wohin soll es gehen? Eigentlich ist dies eine zusätzliche Woche im September und wir wollen nur ein paar ruhige Tage in der Sonne. Eine Ferienwohnung für uns Drei und ein See sind optimal. Also gen Süden. Am Gardasse waren wir dieses Jahr schon und es wird sicher noch recht voll sein. Also fällt unsere Wahl auf den Idrosee.

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Europa Italien

Comer See – Bella Italia

Von München sind wir mit dem Auto über Lindau, Bregenz (AT), Feldkirch (AT) nach Vaduz (FL) gefahren. Dort gab es eine kurze Pause mit Döner und Falaffel. Trotz Sommfest war es recht ruhig an dem Sonntag.

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Allgemein Europa Italien

Roma – Latein- Unterricht- Live

Wir fliegen am Sonntag Nachmittag mit der Allitalia für eine Woche in die Ewige Stadt, nach Rom. Kristof hat in diesem Schuljahr mit Latein als zweite Fremdsprache begonnen. Leider können wir ihm hierbei nicht viel helfen. Keiner von uns hat Latein gelernt. Aber jetzt begeben wir uns auf die Spuren des Römischen Reiches. Kristof hat schon Material von seiner Lehrerin bekommen, was wir uns unbedingt anschauen müssen.

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Allgemein Australien Westaustralien

Katherine Gorge nach Timber Creek

Kanu fahren

11.09.05 Wir wachen morgens so gegen 7.00 Uhr auf und vom Regen ist nichts mehr zu sehen auch keine Kängurus zunächst. Nach dem Frühstück gehen wir zu den Booten. Also Kanu fahren heißt es heute. Der halbe Tag für 51 A$ + 20 A$ Deposit für das Boot. Es gibt einen Müllbeutel und eine Bombe für die Kamera sowie zwei Paddel. Dann ab die Post. Es starten mit uns recht viele Kanus und Kajaks. Es ist ca. 9.00 Uhr. Wir brauchen etwa eine Stunde für den ersten Abschnitt des Canyon.

Nach eins zwei Paddelschlägen sind wir aber schon patschnass. Was soll’s, es ist eh heiß und da tut das echt gut. Am Ende des ersten Abschnittes landen wir an, baden und klettern etwas auf den Felsen – eine tolle Aussicht. Wir treffen hier wieder das deutsche Pärchen vom Vorabend und geben ein paar Tipps für die Weiterreise. Jetzt heißt es, das Boot über die Steine zu bringen. Aber erst legen wir noch eine Glanzleistung hin.

Beim Einsteigen in das Kanu bekommen wir zuviel Wasser hinein und so kippen wir prompt um. Mit der Hilfe unsere Gesprächspartner schaffen wir es aber dennoch und ab geht es wieder. Die asiatischen Jungs, den man den Spaß richtig anmerkt und die mit uns gestartet sind holen wir wohl nicht mehr ein. Leider bin ich Micha keine große Hilfe beim Boot schleppen, da ich mich selbst kaum auf den Beinen halten kann. Es ist furchtbar glatt auf den Steinen im Wasser. Ein Stück trage ich unser Gepäck den Weg entlang, den auch die gehen müssen die eine Bootstour gebucht haben.

Aufgabe

Der zweite Abschnitt ist mit Mühe und Not erreicht. Hier paddeln wir nun noch ein Stück weiter und drehen dann langsam um. Zurück geht das Boot überbringen etwas besser aber wir sind beide bereits völlig fertig. Irgendwie ist das System nicht so perfekt. Die Bombe ist zu groß und wir haben zuviel Gepäck dabei, beide Rucksäcke sind übrigens völlig nass. Trotz Sonnencreme haben wir viel Farbe bekommen. Wir kommen jedoch wohlbehalten kurz nach 13.00 Uhr zurück. Leider hatte ich mein Portmonaie nicht in der Bombe und es ist völlig durchnässt. Die Karten sind ja nicht schlimm auch das Geld hat sich gut gehalten, nur die Traveller-Checks sehen etwas mitgenommen aus und müssen getrocknet werden. Wir duschen nochmals auf dem Campingplatz und fahren dann weiter.

Timber Creek

Es geht über Katherine und Victoria River Dort ein kurzer Stopp am Roadhouse – echt urig nach Timber Creek. Der Ort ist ziemlich zerstreut und hat ein Roadhouse und einen Campingplatz mit einem super Pub. Wir zischen eine Bundy-Cola und ein Bier und braten dann unsere Kartoffeln. Die müssen weg, da wir sie nicht mit nach Westaustralien nehmen dürfen. Der Tag war sehr gelungen und hat wahnsinnig Spaß gemacht. Wir sind echt kaputt aber glücklich. Einen kleinen Pool gebt es dann hier auch noch, einfach schön.

Gregory NP

12.09.05 Heute starten wir also in Timber Creek im Gregory NP. Ein kleines Stück ab vom Highway gibt es einen Boab-Baum in dem der Entdecker Augustus Charles Gregory bei seiner Expedition seine Ankunfts- und Abkunftsdaten eingeritzt hat. Der Weg zu Fuß ist nur kurz und wir stoßen auch wieder auf ein Känguru und sind gleich wieder völlig verschwitzt. Es sind über 30°C im Schatten und hiervon gibt es halt wenig im Moment. Wir fahren weiter bis zum Quarantine-Checkpoint an dem wir auf frische Früchte und Obst untersucht werden. Es geht sehr fix und wir dürfen nun nach Westaustralien. Der erste Teil unserer Reise ist vorbei und wir gewinnen anderthalb Stunden beim Territoriumswechsel. In der Ferne erscheinen die Kimberleys und die Landschaft wechselt – mal Hügel, mal Berge, weniger Baumsavanne.

Kununurra

Wir kommen in Kununurra an. Es ist noch heißer, knapp 40°C. Bei der Post holen wir ein paar Briefmarken, kaufen in einem Bushshop je ein Hemd von „GONDWANA“ und dann gibt es noch eine „Billabong“-Hose für mich. Im Coles decken wir uns dann mit Verpflegung für die nächsten drei Tage für ca. 94A$ ein. Im Einkaufscenter essen wir dann noch einen Bushmanburger und sind darauf mehr als satt.. Wir fahren noch zum Turkey-Creek-Roadhouse um dann morgen in die Bungle Bungles zu starten. Hier kommt ein Roadtrain nach dem anderen angedonnert. Nach dem Duschen kommt mir eine Heuschrecke entgegen, die mindestens 10 cm groß ist. Wir lernen ein Ehepaar aus Melbourne kennen, frühere Kroaten, die denken das der Euro bloß eine zusätzliche Währung in Europa ist und dass die DM noch existiert. Wir können uns nett unterhalten.

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Allgemein Australien Westaustralien

Twin Falls und Nitmiluk National – Park

09.09.05 Jetzt sitze ich hier und ein Wallaby sitzt neben mir und möchte wohl was zum Essen, aber füttern ist verboten das schadet den süßen Tieren nur.

4X4 Road

Aber halt! und alles der Reihe nach. Wir fahren heute zu den Twin Falls. Es geht 65 km unseald Road vom Highway ab. Die ersten 45 km sind breites Waschbrett und es geht ziemlich zügig voran. Vor den restlichen 20 km begrüßt uns ein Ranger. Er blickt prüfend auf unser Fahrzeug gibt uns ein paar Tipps für die Strecke, insbesondere die Flussquerung und verkauft uns Tickets für die Bootsfahrt zu den Falls. Bis dahin heißt aber eine Stunde echte 4×4-Strecke durch tiefen Sand der mal grau mal orange und mal tiefrot ist und durch einige mehr oder weniger volle Flussbetten hindurch bis zu einer echten Flussquerung die wir zügig an einem wartenden Fahrzeug vorbei nehmen.

 

Der hatte wohl Zweifel ob das wirklich funktioniert aber jetzt haben wir es Ihm ja vorgemacht. Wir stellen den 4WD ab und laufen noch ein paar Schritte bis zum Boot.

 Twin Falls

Wir lassen uns durch den Gorge fahren (die Möglichkeit besteht erst seit zwei Jahren, vorher hieß es schwimmen) und laufen dann noch ca. 1 km durch felsiges Gebiet. Und dann fällt mir ganz spontan ein „Almost Paradies“. Wir befinden uns ganz allein vor den leicht rieselnden Wasserfällen vor einer Felswand im warmen feinen Sand, einfach traumhaft. Baden ist leider untersagt wegen der Crocs, wie schon gesagt ‚almost‘. Nur für kurze Zeit haben wir dieses Paradies unter Palmen für uns allein. Es kommen noch zwei Paare und nach ein wenig dösen machen wir uns auf den Rückweg, wieder über eine schwimmende Metallbrücke durch felsige Gelände zum Boot und dann zum Auto.

Jim Jim Falls

Wir machen einen Abstecher zu den Jim Jim Falls, zum Plunge Pool. Der Weg ist anstrengend über Felsen hinweg und ich verliere Micha und fühle mich für kurze Zeit irgendwie allein und ausweglos – Wo bin ich? – Wo geht es weiter?- Ein Pärchen ist aber auch hier entlang geklettert und hilft mir den Weg zum Pool zu finden. Puh doch geschafft. Hier find ich dann auch Micha wieder.

Der Sand ist richtig heiß aber das Wasser kühlt. Einen Wasserfall gibt es aber nicht zu sehen, wohl zu trocken. Der Rückweg ist einfacher da ich diesmal Micha und die Pfeile nicht verliere aber trotzdem sind wir ziemlich fertig als wir am Auto sind und eigentlich wieder badereif. Es ist auch recht viel Zeit verstrichen.

Gunlom Falls

Wir fahren noch zu den Gunlom Falls, wo wir auch die Nacht verbringen. Ein Ranger sammelt 10.80 A$ für die Übernachtung ein und bis 10 Uhr abends gibt es auch Licht bei den Duschen. Der Wasserfall der auch hier nicht wirklich fällt in den Pool ist nur ein paar 100 Meter entfernt aber es ist dunkel und ich trau mich allein nicht rein. Also Duschen, Abendessen (Würstchen und Spagetti) und fliehen vor den Fliegen und Mücken. In der ferne heult ein Dingo aber wir schlafen wie zwei Bären.

Gunlom Pool

10.09.05 Am nächsten Morgen kurz nach Sonnenaufgang sieht es schon wieder ganz anders aus. Baden im Gunlom Pool ist jetzt kein Problem aber wirklich äußerst frisch. Also schnell noch duschen und dann dem Ende des Kakadu NP entgegen. Nur noch 40 km und der sehr abwechslungsreiche faszinierende Park und die ersten tollen Abenteuer liegen hinter uns. Heute wollen wir nicht wirklich wandern.

Wir halten am Mary River Roadhouse um uns und unser Auto zu versorgen. Dann geht es auf dem Highway bis Pine Creek. Wir schauen uns eine stillgelegte Bahnstrecke und ein paar historische Häuser an.

Edith Falls im Nitmiluk NP

Dann geht es dem nächsten Ziel entgegen, den Edith Falls im Nitmiluk NP. Das ist ein herrlicher fast kreisrunder Pool umrundet von Bergen mit einem kleinen Wasserfall und vielen Fischen, die schon mal an uns rumknabbern. Wir schwimmen ca. 150 m bis zum Wasserfall und fühlen uns pudelwohl.

Zur Belohnung gibt es einen Egg-Bacon-Burger mit viel Salat und Möhren, echt lecker. Nun kommen wir wieder in eine größere aber nicht besonders schicke Stadt. Wir kaufen in Katherine bei Woolys ein. Es gibt Steaks, Bier, Bundberg dark and stormy (Rum mit Gingerbier). Wir Telefonieren kurz mit Deutschland – Es geht uns gut – denn hier sind wir nicht ganz von der Zivilisation abgeschnitten.

Katherine Gorge

Wir fahren zum Katherine Gorge, den zweiten Höhepunkt im Nitmiluk NP. Der Campingplatz kostet hier 23 A$ mit Strom. Überall sind hier Wallabys. Wir laufen kurz zum Fluss und nehmen ein Bad in kurzer Hose und T-Shirt und treffen hier ein älteres Ehepaar aus Deutschland. Dann ab unter die Dusche und zu den Steaks.

Jetzt sitze ich hier und ein Wallaby sitzt neben mir und möchte wohl was zum Essen, aber füttern ist verboten das schadet den süßen Tieren nur. Also ich bin mit meinem Reisetagebuch wieder auf dem Laufenden. Wir unterhalten uns noch mit einem ehemaligen Engländer, der nun Australier ist. Er meint die Regenzeit beginnt bald. Es ist schwül. Hoffentlich können wir heute Nacht schlafen. In der Dusche hatte ich übrigens Besuch von einer Kröte oder habe ich sie besucht? In der Nacht höre ich wie es regnet.

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Allgemein Australien Westaustralien

Kakadu NP – Kängurus überall

Müllendes Känguru

07.09.05 Nachdem wir wach werden wird vorm Zelt gefrühstückt. Dann wandern wir ca. 1.7 km bis zu den Wasserfällen. Es ist ein wenig anstrengend und trotz des noch jungen Tages schon richtig warm. Unterwegs treffen wir ein paar Jugendliche, die haben Ihr Zelt mitten im Busch stehen. Beim poolen sind wir dann ganz allein. Das Wasser ist klar und frisch und so plätschern wir herum.

Der Rückweg ist einfacher und geht fix. Als wir zum Campingplatz zurückkommen hüpft ganz aufgeregt ein Känguru davon und stolpert noch ein paar Mal über die gespannten Drahtzäune. Was ist hier los? Wir kommen zum Auto und sehen die Bescherung, hat das neugierige Tier doch unseren Müllbeutel durchstöbert und alles schön verteilt. Also einsammeln und beim nächsten Mal besser aufpassen wohin damit.

Wangi Falls

Jetzt fahren wir zurück durch den roten Sand und sehen noch einige Roo´s. Auf zu den Wangi Falls. Hier sind richtig viele Leute der Campingplatz ist nahezu voll und es tummeln sich viele im herrlichen Pool. Wieder mit Wasserfall zum drunter schwimmen und in der Mitte ist eine Sandbank, quack hier sitz ich nun. Nach dem erfrischenden Bad gibt es einen kühlen Drink und einen leckeren Hot Dog unter einem Schatten spendenden Dach. Dann fahren wir allmählich aus dem Park heraus nun über Berry Springs über einen teilweise unbefestigten Highway. Wieder in Coolainda zum Einkaufen, kleine Beefstreifen, Paprika und Zucchini zum Abendbrot.

Jabiru

Wir fahren weiter in den Kakadu NP bis nach Jabiru. Im Aurora Ressort campen wir. Die haben einen tollen Pool und eine prima Bar. Das Zelt wird fix aufgestellt und das Essen, aus der Pfanne diesmal, ist wirklich lecker. Wir trinken noch ein Bier in der Bar. Das Mädel an der Theke sagt „das passt schon als Micha nach dem richtigen Schein wühlt. Eine Landsmännin, die ein wenig länger am anderen Ende der Welt ist. Beim Duschen gibt es heute Licht und wir werden von nicht ganz so vielen Fliegen verfolgt. Die Nacht ist ruhiger.

Ubirr

08.09.05 Wir werden früh wach und wollen auch gleich nach dem Frühstück starten aber nicht ohne noch mal in den Pool zu springen.

Ca. 8.30 Uhr sind wir fertig zum Check Out. Unser Weg führt uns nach Ubirr zu den Felszeichnungen. Wir bewundern die Kunst der Aborigines auf dem Weg auf die Felsen. Einige Leute sind hier schon unterwegs, hauptsächlich Reisegruppen auch Deutsche.

Ein kleines Wallaby lässt sich von uns filmen. Es wird richtig heiß, wohl schon an die 40 °C. Wir machen einen Walk durch einen Monsunwald mit Unmengen von Krawall machenden Flughunden. Die hängen da einfach so in den Bäumen, ulkig.

Der Weg führt am East-Alligator-River entlang, aber vergeblich kein Krokodil. Es lohnt sich trotzdem auch wenn ich noch viele Insektenstiche mehr habe. Das juckt! Einfach ignorieren. Micha gibt es aber noch nicht auf und läuft quer über den Parkplatz noch einen kurzen Weg am Fluss entlang bis zu einer Stelle wo es durch den Fluss weiter ins Arnhem-Land geht. Hierfür braucht man ein Permit. Wir testen die Flussdurchquerung, macht Spaß.

Und auf einmal winkt uns der Ranger, der hier schon eine Weile Ausschau gehalten hat.

Krokodil

Tatsächlich unser erstes Krokodil, ein Salty mitten im Fluss und gut getarnt neben einen Baumstamm. Es bleibt nicht lang da und die nächsten werden wohl nicht mehr das Vergnügen haben. Wir fahren weiter, zum Bowali Visitor Center. Wir schauen uns ein Video über die Regenzeit an und gönnen uns ein Sandwich und einen Eiskaffe.

Nourlangi Rock

Jetzt fahren wir zum Nourlangi Rock und vorher noch an einem Billabong mit vielen Vögeln z.Bsp. ein schwarzer Storch und Pelikane vorbei. Vor uns liegt ein Seerosenteppich. Dann machen wir uns in der Mittagshitze an den Nourlangi-Walk. Er führt zwischen den Felsen auf Holzdielen entlang zu den noch beeindruckenderen Zeichnungen. Hier werden auch richtig Menschen dargestellt.

Sundown-Fahrt auf dem Fluss

Aber nun genug mit Laufen. Wir fahren nach Cooinda zur Lodge und buchen für eine halbe Stunde später eine Sundown-Fahrt auf dem Fluss. Agnes eine Aboriginie steuert das Boot und zeigt uns die vielen Vögel, die wir manchmal kaum wahrnehmen können mit bloßem Auge. Es ist fantastisch und bald tauchen auch die ersten riesigen Krokodile auf. Alles sind Salzwasserkrokodile. Hat man erst einmal eins gesehen, sieht man ständig welche schwimmen oder einfach nur herumliegen.

Es ist einfach wunderschön hier im Sonnenuntergang durch den River zu gleiten. Ein paar Angler haben einen riesigen Barramundi gefangen den sie uns stolz zum fotografieren hochhalten. Die Flusslandschaft ist vielfältig und wird in goldenes Licht getaucht. Am Ende verabschiedet sich noch ein Croc von uns ganz nahe der Anlegestelle. Dann geht es wieder zu unserem schon aufgestellten Zelt und wir braten das restliche Fleisch und lassen es uns schmecken. Dann gehen wir in die Bar auf ein Bier und eine Bundaberg-Cola. Heute gibt es Live-Musik. Eine junge Frau singt ein Ständchen für einen Mann im Publikum. Das macht sie wirklich gut und es gibt auch gleich noch eine Zugabe. Uns fallen aber bald die Augen zu also ab ins Bett.