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Bretagne – Breizh – Wir kommen

Wir Fahren 10.30 Uhr nach einem Frühstück in München los.

Saverne – Elsass „Porte d“Alsace“

France – Elsass 13 August 2023 26°

Nach 5 Stunden Fahrt mit einigen Umfahrungen der Baustellen-Staus auf der Autobahn um Stuttgart und Pforzheim kommen wir am ersten Ziel an. Wir übernachten in Saverne „Porte d“Alsace“ oder auch Zabern im Elsass in einem Zelt. So genanntes Glamping.

Das Zelt sieht gemütlich aus. Es ist recht warm aber hauptsächlich bedeckt. Nachdem wir uns eingerichtet haben fahren wir in den Ort. In der Altstadt schauen wir zur Kirche, dem Schloss „Chateau des Rohan“, dem ältesten Fachwerkhaus „Maison Katz“ sowie dem Einhorn-Brunnen. Wir essen Flammkuchen im „Le Bistronome“ mit sehr freundlicher Bedienung. Dann geht es zurück zum Zelt. Hier steht jetzt auch ein Foodtruck, wir sind jedoch satt. Der Platz ist angenehm ruhig und alles sehr sauber.

Chateau du Haut-Barr

France – Elsass 14 August 2023 29°

Nach dem Frühstück mit Croissants und Pain au Chocolat, schon gestern bestellt an der Rezeption, geht es zur Burg „Chateau du Haut-Barr“. Eine tolle Ruine mit herrlichen Ausblicken nach einer hohen Metalltreppe. Die Ruine ist im roten Fels gebaut und kann ohne Eintritt besichtigt werden. Eine kleine Kapelle gehört auch dazu. Diese ist noch intakt. Die Burg insgesamt. ist einen Besuch wert. Es ist sehr warm obwohl bewölkt. Ein gelungener Start für den neuen Tag.

Chartres – Kathedrale Notre-Dame de Chartres

France – Eure-et-Loir 14 August 2023 26°

Nach ca. 6 Stunden Autofahrt mit einem Stopp für Mittagessen kommen wir auf dem Chartres Campingplatz an. Das Zelt ist hier noch etwas größer auch wieder bestückt mit allem was man so braucht. Wieder Glamping also und bis jetzt sehr komfortabel auch zu dritt. Es grummelt und tropft etwas. Der Himmel ist dunkel und es gibt hier einige große Pfützen. Wir essen Chips und trinken Bier und Limo aus dem Laden auf der Terrasse mit tollen Blick und zwischen Bäumen.

Dann gehen wir am Fluss entlang in den Ort, der von der riesigen Kathedrale „Notre-Dame de Chartes“ dominiert wird. Diese besichtigen wir kurz von innen. Wir essen Gallettes im „Crep’Salads“ und trinken Cidre. Das ist sehr lecker. Dann schauen wir uns das Beleuchtungsspektakel an der Kathedrale mit den geschichtlichen Ereignissen an. Einfach herrlich! Das gibt es diesen Sommer jeden Abend. Doch nun geht es noch etwa 20 min wieder zurück zum Zelt zu Fuß. Leider hält mich der Kaffee vom Abend und türknallende Camper etwas vom Schlafen ab. Also eine unruhige Nacht meinerseits.

Fougères – schönste Burg der Bretagne

France – Bretagne Breizh 15 August 2023 21°

Heute haben wir eine kürzere Strecke vor uns und noch Zeit. Somit fahren wir erst einmal nach Fougeres. Wir fahren zum Parkplatz und machen uns auf zum Chateau.

Ein toller Weg über Mauern und auf Türme. Die ganze Stadt ist eine Festung. Da Feiertag auch in Frankreich ist haben die Geschäfte geschlossen. Mittag gibt es vor dem Schloss mit Bretonischer Cola und ein Brett mit Wurst und Käse. Frisch gestärkt gehen wir zum Auto durch die Altstadt.

Noch etwas über eine halbe Stunde und wir kommen an unserem heutigen Ziel an in Rennes.

Rennes – Hauptstadt der Bretagne

France Bretagne Breizh 15/16 August 2023 22°/24°

Wir kommen ca. 16.00 Uhr in einem kleinen Hotel in Rennes an. Etwas erschöpft erholen wir uns erst einmal. Dann fahren wir mit der Metro fahrerlos nach Rennes bis zur Station St. Anne. Am Place des Lices essen wir lecker italienische Pizza und Eis im „La Lupa“. Hier gibt es noch einige Fachwerkhäuser. Es ist ganz schön viel Betrieb.

Wir laufen bis zur Station St. Germain und fahren zurück ins Hotelzimmer. Hier gibt es viele Filmfotos und einige lustige Dinge. Lange halten wir es nicht mehr aus. Wir müssen schlafen, denn es war ein ereignisreicher Tag.

Am nächsten Morgen. Wir fahren nochmal mit der Metro nach Rennes. Es geht zum „Parc du Thabor“. Durch einen Park laufen wir erst zur Voliere. Dann geht es zum Botanischen Garten und den Rosengarten. Einfach unwiderstehlich genau wie die herrlichen Dahlien in allen Farben. Einfach ein Traum. Ein paar Hähne krähen um die Wette kurz vorm Ausgang des Parks.

Dann kaufen wir in der Altstadt bei Saint James und Superdry ein. Und noch ein paar Foccacia zum Mittagessen nehmen wir vom Bäcker mit. Diese essen wir im Garten vorm Hotel. Dann fahren wir weiter.

Bécherel – Bücherdorf in der Bretagne

France Bretagne Breizh 16 August 2023 22°

Wir machen einen kurzen Ausflug in das Bücherdorf Becherel. Ein hübsches Dorf mit vielen Büchern leider auf französisch, wie zu erwarten war. Trotzdem ist das mittelalterliche Dorf einen Ausflug wert. Wir sind nicht allein aber es ist nicht überlaufen. Ein wirklich lohnender Stopp zum nächsten Ziel.

Trégastel – Côte de Granit Rose

France Bretagne Breizh 16/17/18/19 August 2023 20°- 26°

In Trégastel kommen wir nach einer zweistündigen Fahrt an. Endlich Meer und die wunderschöne Côtes-d’Armor oder Côte de Granit Rose. Das Hotel ist super und die Zimmer gemütlich. Kristof hat ein Zimmer oben im Anbau und wir unter Ihm. Kristof kann bis zum Meer schauen, wir haben einen Platz im kleinen Garten.

Zum Abendessen gehen zum Strand und essen Burger vom „Bon Deh“. Wir müssen nicht lang warten und die Burger sind gut, wie auch der Platz am Strand. Kristof isst gleich zwei. Die Restaurants am Strand sind alle ausgebucht, also reservieren wir schon mal für Morgen in einem. Das ist hier schon ein beliebtes Urlaubsziel auch für die Franzosen selbst.

Während Micha und Kristof zum Hotel zurückgehen mache ich noch ein Spaziergang barfus im Sand, zwischen den Felsen, am Aquarium vorbei und zum nächsten Strand Richtung Île Renot und esse ein lecker Eis. Ein herrlicher Flecken Erde, ich kann mich gar nicht sattsehen.

Super Frühstück im Hotel, Blumen im Hotelgarten bei Sonnenschein erwarten uns am nächsten Morgen. So sollte jeder Tag beginnen.

Perros-Guirec – Wanderung zum Leuchtturm

France Bretagne Breizh 17 August 2023 26°

Heute gibt es eine Wanderung zum Leuchtturm an der herrlichen Côte de Granit rose. Wir parken am Skulpturenpark und dann geht es los. Einen Teil des Schmugglerpfades entlang. Überall gibt es riesige rosa Steine, die über 300 Millionen Jahre alt sind an der Küste zum Klettern. Kleine und größere Strände und Wege in der Sonne und im Schatten.

Wir baden im recht frischen Meer und wandern weiter nach Ploumanach. Am Strand holen wir uns belegte Baguettes. Und dann geht es weiter zu einem Leuchtturm. „Bretonisches Leuchten“ mit Kommissar Dupin wurde hier auch gedreht. Der Weg ist recht gut besucht. Aber wir finden Platz mit Aussicht zum Leuchtturm und verspeisen unsere Baguettes. Eine Gruppe Mädchen aus Bayern machen auch hier Rast. Dann ab zum „Phare de Mean Ruz“.

Ein toller Weg und die Steine sehen aus wie Figuren. Danach geht noch ein Stück die Küste entlang und wieder zurück zum Parkplatz. Eine tolle Wanderung mit viel Sonne, Heide und Ginster, Pausen zum genießen der Landschaft geht über 3 Stunden.

Nachdem wir im Hotel entspannt haben und einen Cafe au lait genossen haben geht es zum Strand. Wir haben gestern reserviert in der „Hôtel Bar Restaurant Pâtisserie Le Beau Séjour“ und wollen nun zu Abend essen. Es gestaltet sich Anfangs etwas schwierig aber die Austern und die Muscheln sind lecker.

Danach wandern wir noch zur Ile Renote. Es ist bewölkt, nicht der grandiose Sonnenuntergang aber die kleine Wanderung ist trotzdem sehr schön. Danach sind wir aber etwas platt und schlafen schnell ein.

Pleumeur-Bodou

France Bretagne Breizh 18 August 2023 25°

Heute verbringen wir den Tag mit Technik. Erst geht es zur „Cite de Telecom“ mit einer Austellung zur Geschichte der Telekommunikation und Besichtigung einer Sendeantenne im Radom. Dann sehen wir uns im Planetarium einen Film über Asteroiden an. Wunsch von Kristof und interessant. Ein Menhir gibt es auch noch.

Einen Spaziergang in Tregastel nach einem Besuch im Supermarkt. Es regnet etwas. Am Abend gibt es Galette und Crepe im Nandou, echt lecker. Dann noch ein Spaziergang und ein Regenbogen im Hotelgarten beenden den Tag.

Abschied von der Cote Granite Rose. Wir checken aus in Tregastel nach 3 Nächten. Nur einen Tag gab es etwas Regen. Das Hotel ist wirklich zu empfehlen. Zimmer und Frühstück waren super.

Huelgoat – Wald im Naturpark von Armorika

France Bretagne Breizh 19 August 2023 22°

Nach etwas mehr als einer Stunde kommen wir in Huelgoat an im Hinterland der Bretagne im Artuswald. Wir machen eine Wanderung zur „Artusgrotte“ und zum „Camp de Artus“. Ein schöner Weg durch den Wald. Wieder gibt es viele Steine Moos und Bäume. Es gibt Crepe und Eis am See „Lac de Huelgoat“ nahe der Mühle. Ein gelungener Zwischenstopp.

Combrit Sainte Marine am Odet

France Bretagne Breizh 19-26 August 2023 22°- 26°

Wieder etwas über eine Stunde an Autofahrt kommen wir in unserem Apartment für die nächsten 7 Nächte an, in Combrit Sainte-Marine. Der Schlüssel ist im Schlüsselkasten. Das Apartment ist toll gelegen. Nahe am Hafen mit Blick auf den Odet. Es gibt einige Restaurants in der Nähe. Auch ein kleiner Laden ist schnell zu erreichen. Wir holen Abendessen. Abends gehen wir noch zum Leuchtturm von Saint Marine. Ein schöner Spaziergang. Dann gibt es heimischen Cidre.

Bénodet über den Odet

France Bretagne Breizh 20 August 2023 23°

Heute fahren wir mit einem kleinen Boot über den Odet nach Benedot. Wir kaufen Tickets für morgen mit dem Boot zu den Glenan Islands. Wir laufen am Leuchtturm vorbei zum Strand. Wir baden ca. 1 Stunde im frischen Meer an einem tollen Sandstrand. Dann essen wir Gallettes und Crepes in der Creperie Benodet. Dann geht es zurück nach Saint Marine. Wir reservieren für heute Abend im Le Café du Port. Später machen wir einen Spaziergang zu dem anderen Strand und der Spitze der Halbinsel. Dann gibt es das Menü im Le Café du Port. Sehr lecker.

Heute ist es neblig. Aber nach dem Frühstück hat es die Sonne geschafft. Wir fahren in den Botanischen Garten in Combrit. Ein sehr schöner nicht so großer Garten mit herrlichen Hortensien und einen tollen Bereich mit einem Teich. Sehr ruhig. Es gibt die Blumen auch zum kaufen. Wir verbringen hier einen schönen Vormittag.

Le Iles de Glenan – die Karibik in der Bretagne

France Bretagne Breizh 21 August 2023 25°

Wir fahren von Benodet auf die Glenan Inseln. Eine Stunde Fahrt mit dem Boot. Dann laufen wir über die einzig bewohnte Insel bis zu einem kleinen Hafen und essen unsere Sandwichs im Sand. Es folgt ein herrlicher Strand und wir gehen schwimmen. Es sieht aus wie in der Karibik aber das Wasser ist recht frisch. Dann liegen wir noch ein wenig in der Sonne. Dann geht später ein Stück um die Insel zum Boot zurück. Diesmal fahren wir oben und brauchen auch die Jacke. Eine tolle Aussicht auf das Meer und den Himmel.

Nach einer Stunde sind wir wieder zurück und Kristof besorgt uns noch Pizza, die er erst eine Stunde später abholen kann. Es ist einfach zuviel für die paar Restaurants hier. Aber wir lassen es uns dann schmecken.

Île-Tudy – noch ein Stück auf dem Schmugglerpfad

France Bretagne Breizh 22 August 2023 25°

Heute wandern wir den Schmugglerpfad zur Ile Tudy. Es ist sonnig und warm. Wir essen Moule Frite zur Stärkung und gehen wieder hinter den Dünen zurück. Dann erfrischen wir uns kurz im Meer. Später geht es in den Supermarkt um ein paar Vorräte zu kaufen.

Am Abend spazieren wir noch durch Saint Marine und vor der Kirche gibt es ein Blues- Konzert. Es wird Wein ausgeschenkt. Wir machen heute Nudeln im Appartement und spielen Karten.

Concarneau – auf den Spuren von Kommissar Dupin

France Bretagne Breizh 23 August 2023 27°

Heute verbringen wir den Tag in Concarneau. Wir fahren bis zum Plage des Sables Blancs. Dort parken wir und laufen bis zur Altstadt am Meer entlang. Nach ca. Einer halben Stunde erreichen wir den alten Stadtkern eine Insel, die „Ville Close“.

Wir werden mit bretonischer Musik empfangen. Hier sind Unmengen von Touristen, viele Deutsche. Liegt vielleicht daran das es hier so bekannt geworden ist mit den Büchern und der Serie Kommissar Dupin. Wir laufen einen Teil auf der Festung entlang. Dann geht es ins Gewühl. Ein Restaurant neben den anderen. Viele Souvenirläden und ein paar Läden mit Kleidung. Erst kaufen wir ein paar Fischkonserven, schwere Entscheidung bei der Auswahl. Ich kaufe mir ein Kleid bei Lilalilou.

Dann essen wir Frites. Und dann finden wir noch Platz vor einer Pattiserie. Ich esse zum Kaffee Apfelkuchen mit Eis und Sahne. Kristof hat lecker Sorbeteis bestellt. Gute Wahl. Dann gibt es noch T-Shirts und wir verlassen die Insel. Durch die Stadt geht es zurück zum Auto. Es ist sehr schwül. Dann fahren wir zurück und relaxen.

Später fahren wir noch kurz zum Strand. Es tropft etwas. Essen machen wir im Appartement. Steak und Gemüse gibt es. Danach machen wir noch einen kleinen Spaziergang und reservieren in der Pizza am Hafen für morgen.

Pointe du Raz – der fast westlichste Punkt Frankreichs

France Bretagne Breizh 24 August 2023 22°

Wir fahren nach dem Frühstück zur Pointe du Raz. Den fast westlichsten Punkt Frankreichs. Hier ist es etwas kühler und windig. Auf einem Parkplatz angekommen geht es erst einmal direkt zum Aussichtspunkt. Es sind einige Leute unterwegs und man hört recht viel deutsch. Auf dem Weg durch Ginster, Heide und Farne verläuft sich das aber.

Ein wirklich toller Weg und manchmal verschwindet man völlig im Farn. Wir kommen an Bunkern vorbei, tollen Ausblicken auf die Steilküste und einem keltischen Kreuz. Dann essen wir nahe dem Parkplatz Fisch und Chips und Gallette mit Bratwurst. Es gibt auch noch Eis.

Dann fahren wir zurück und halten kurz in Audierne. Ich kaufe einen Pullover bei Armor Lux, der hat wohl vorhin schon gerufen. Dann geht es zurück. Abendessen ist dann Pizza am Hafen.

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Frankreich 2006 – in Stuttgart

  • Reisezeit: 8.Juli 2006 – 30.Juli 2006
  • Reiseart: unterwegs mit Auto und Zelt
  • Reiseland: Frankreich
  • Reiseroute: Elsass & Lothringen – Strassbourg, Colmar, Parc Regional des Ballons des Voges, Burgund – Abbay de Fontenay, Parc Naturel Regional du Morvan, Schloß Bazoches, Vezelay,Loiretal – Sully sur Loire, Orléans, Chambord, Blois, Chaumont, Chenonceau, Loches, Villandry, Azay-le-Rideau, Chinon, Saumur, Aquitaine & Atlantikküste – Poitiers, Ile de Ré, La Rochelle, Royan, Soulac-sur-Mer, Arcachon, Bordeaux, Dordogne – Bergerac, Lascaux, Provence & Cote d´Azur – Carmargue, Marseille, Aix-en-Provence, Parc Naturel Regional Luberon, Alpen – Grenoble, Belfort, Ronchamp
Stuttgart

Samstag 08.Juli 2006 Es ist Samstag morgen und wir fahren nachdem wir alles im Auto verstaut haben los Richtung Stuttgart. Unser Urlaub beginnt dieses Jahr mit einem Besuch bei unseren Freunden Olaf, Ines und Patrick in Stuttgart. Wir kommen so zur Mittagszeit an. Da der Outdooraustatter Woick hier gleich um die Ecke liegt nutzen wir die Chance und schauen nach einem Tarp. Wir haben Glück und bekommen eine der Teleskopstangen kostenlos dazu, da die etwas defekt ist, d.h. sie geht etwas schwer auseinander zuschieben, da eine Delle drin ist.

Zurück im Garten gibt es Kaffee und Kuchen und wir probieren das Tarp mit verschiedenen Aufbauvarianten aus. Eine lustige Beschäftigung. Dann kommen noch Stefan und Antje und es ist alles bereit zum Grillen und das Spiel um den dritten Platz in der Fußball-WM. Deutschland gewinnt und wird Sieger der Herzen.

Sonntag 09.Juli 2006 Da es gestern wieder mal spät wurde stehen wir erst so 10.30 Uhr auf und frühstücken ausgiebig. Gegen 14.00 Uhr wandern wir das 7-Mühlental entlang und sehen doch eine Mühle auf dem Weg (Einkehr mit eingeschlossen). Pünktlich 20.00 Uhr finden wir uns vorm Fernseher ein. Italien wird Fußballweltmeister 2006.

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Frankreich 2006 Gärten von Villandry

Warum es keinen Film von Frankreich geben wird.

Samstag 15. Juli Unser schwarzer Tag oder warum es keinen Film von Frankreich geben wird. Wir holen das Croissant und das Baguette ab. Nach dem Frühstück packen wir zusammen und wollen losfahren. Nur das Auto mag nicht. Springt nicht an, war die Batterie doch etwas überlastet von der Kühlbox, dem Handy, der Kamera und der Lampe am abend.

Während ich fix den Müll wegbringe bittet Micha den Nachbarn um Starthilfe. Eine deutsche Familie mit einem Volvo. Das geht dann alles recht flott und der Wagen läuft wieder. Wir fahren noch einen kleinen Umweg über Loches, eine schöne mittelalterliche Stadt und es ist Markt. Wir schlendern durch den Ort und schauen uns das bunte Treiben an. Das Auto springt danach sofort wieder an.

 

Villandry

Es geht vorbei an Tours zu den Gärten von Villandry. Ganz im Stil des 16. Jahrhundert mit den Pflanzen in geometrischen Mustern ist es eine bezaubernde Anlage mit dem Jardin d’Eau, dem Jardin Potager und dem Jardin d’Ornement, ganz der Liebe gewidmet. Einfach herrlich. Das Schloß ist etwas kleiner und angenehm kühl hinter den dicken Mauern. Beim streifen durch die Gärten rutscht Micha aus und das Knie streikt ein wenig. Aber beim Labyrinth geht alles wieder besser.

 

 Schloß Azay-le-Rideau

Wir schauen dann noch zu dem kleinen Schloß Azay-le-Rideau, von Balzac als „geschliffener Diamant der Indre“ bezeichnet vorbei. Auf uns wirkt es ein wenig wie eines der Schlösser von König Ludwig. Zu perfekt, verspielt oder waren es doch schon zu viele? Es ist schon etwas später und wir fahren Richtung Chinon über L’ille Bourchard, lt. Karte ist dort ein Zeltplatz.

 Fluß Vienne

Wir finden den staatlichen Drei-Sterne-Platz direkt am Fluß, der Vienne. Mit 6.50 Euro ist er der billigste soll jedoch der teuerste werden. Wir gehen duschen um uns etwas abzukühlen. Wir lassen unsere Videokamera im Waschraum liegen um sie aufzuladen. Eins unserer schönen Badetücher aus Australien liegt darüber. Als ich aus der Dusche komme überlege ich kurz sie mitzunehmen aber entscheide das wir das ja schon oft gemacht haben nach dem ungeschriebenen Gesetz auf dem Campingplatz gibt es kein Diebstahl und gehe zum Zelt.

Die Matratze hat seit heute eine Beule, war wohl zu heiß aber es geht noch. Nach ca. 1 Stunde geht Micha in den Waschraum um die Kamera zu holen, aber da ist sie nicht mehr, nur noch das Handtuch. Wir fragen den Halbstarken der irgendwie wie ein Chef einer Gang aussieht und sich ständig was von uns leihen will. Er gibt uns bereitwillig Auskunft über die nächste Polizeistation.

Die Platzwärtin ist auch schon lange weg und die anderen Camper haben die Kamera wohl vorhin noch gesehen aber das war es auch. Der Holländer kann sogar recht passabel deutsch, doch das hilft auch nicht wirklich. Auch die beiden älteren Damen nebenan können uns nicht in ein nettes Geplaudere verwickeln und bedauern uns nachdem wir von der Kamera erzählen. Irgenwann schlafen wir dann aber doch ein.

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Frankreich 2006 Le Corbusier in Ronchamp

Sonntag 30. Juli

Wir müssen wieder etwas suchen bevor wir die Kirche in Ronchamp von Le Corbusier finden. Ziemlich viel Beton, aber dennoch beeindruckend. In der Kirche sollte man nicht fotografieren aber das stört hier wohl niemanden. Der graue Beton wird durch viele bunte Fenster und farbiges Licht aufgelockert. Es lohnt sich das Bauwerk zu betrachten. Micha interessiert sich besonders für diese architektonischen Highlights. Dann geht es schnurstracks über die Autobahn nach Deutschland. Wir fahren über Freiburg in den Schwarzwald. Rast machen wir am Titisee. Die Kulisse ist ganz nett aber der Trubel ist furchtbar. Wir essen ein wenig im Biergarten und fahren über den Bodensee nach Hause, nach München.

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Frankreich 2006, Löwen in Belfort

Freitag 28. Juli

Morgens werden wir wach und Regen tröpfelt auf unser Zelt. Somit schlafen wir noch ein wenig, vielleicht ist es später ja vorbei mit dem Regen. Als wir aufstehen fängt es aber erneut an. Wir bekommen das Zelt in der Schnelle ziemlich trocken weggepackt und trinken noch einen Kaffee an der Bar des Platzes. Dann fahren wir erst einmal los quer durch die Provence. Irgendwann hört es auf zu regnen und wir frühstücken auf einen Rastplatz mit Tisch und Bank. Es gibt Ei, Baguette und Kaffee. Wir fahren weiter nach Grenoble den bekannten Wintersportort. Unterwegs liegt der Mont Ventoux. Seine kahle, steinige Spitze leuchtet weiß wie mit Schnee bedeckt.

Die Strecke durch das Tal zieht sich ein wenig bietet aber eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge. Micha fühlt sich nicht so gut und schläft auf einen Teil der Strecke. In Grenoble angekommen entscheiden wir uns für ein Hotel der Mercure-Kette. Wir verbringen den Nachmittag im Zimmer, da es die ganze Zeit in strömen regnet. Micha schläft noch etwas denn es hat ihn wirklich erwischt, die Grippe. Ich fühle mich in der Badewanne wohl. Dann erkunden wir doch ein wenig die Stadt mit Regenjacke und Schirm. Es wirkt alles etwas grau und trüb, halt keine Skisaison. Die meisten Restaurants sind italienisch – Pizza, Pizza! Wir essen eine Kleinigkeit und verkriechen uns im Hotel.

Samstag 29. Juli

Das Frühstück ist echt super, die Auswahl riesig. Das kostet ein wenig Zeit. Dann aber ab ins Auto. Erst auf der Autobahn kommen wir aber zügig voran. Über Bourg en Bresse geht es nach Norden. Bei Lons Le Saunier verlassen wir die Autobahn. Wir fahren zum Cirque de Baume, ein Tal mit einem traumhaften Dorf und einer Tropfsteinhöhle. Die Führung ist zum Teil in englisch und dauert ca. eine Stunde. Es ist wirklich lohnenswert, eine gelungene Unterbrechung. Jetzt fahren wir weiter über Dole und Besancon nach Belfort. Dort finden wir einen tollen Campingplatz nach ein wenig suchen. Abends fahren wir in die Stadt und suchen ein Restaurant nachdem wir das Fort und das Wahrzeichen der Stadt den überdimensionalen Löwen gesehen haben. Der Kellner schickt uns aber weiter – kein Platz. Wir drehen noch eine Runde und dann ruft uns der selbe Kellner doch noch an einen Tisch. Wir nehmen das Menü. Das Fleisch ist etwas fettig aber sonst ist alles recht lecker. Als wir zurückkommen ist es schon etwas später und wir müssen das Auto vor dem Platz stehen lassen. Es bleibt den Abend und die Nacht warm und trocken.

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Frankreich 2006, endlose Lavendelfelder

Mittwoch 26. Juli Nach einer kurzen unruhigen Nacht und alles ist pitschnass, gehen wir im Meer baden. Dann verabschieden wir uns von unseren Nachbarn und fahren über Arles an der Camargue entlang nach Marseille. Es ist wieder sehr, sehr heiß. Die Stadt kommt uns riesig groß vor. Wir kaufen ein Ticket für das Chateau d’If. Im Roman hat hier der Graf von Monte Christo im Gefängnis viele Jahre verbracht. Es steht wirklich ein altes Gefängnis auf der kleinen Insel vor Marseille. Bis 14.15 Uhr ist noch Zeit für einen Bummel durch die Einkaufsstraßen. Die Bootsfahrt für 20 Euro dauert ca. 20 Minuten. Wir schauen uns das Gefängnis an, hier ist die Hitze leichter zu ertragen.

 

Der Komplex ist nicht sehr groß und 16.20 Uhr geht das Boot wieder zurück nach Marseille. In einem Touristenbüro erkundigen wir uns wo das Haus von Le Corbusier steht. Dann kaufen wir noch ein paar Kleinigkeiten und fahren stadtauswärts. Wir halten kurz am großen Mietshaus des Architekten und schießen ein paar Fotos. Weiter geht es dann an der Küste. Die Landschaft ändert sich. Es wird bergig und felsig. Über Cassis und La Ciotat geht es zu einem Campingplatz. Der ist eigentlich voll aber wir bekommen noch einen Platz, glücklicherweise denn es ist schon 20.00 Uhr und eigentlich geschlossen. Ganz so toll ist es leider hier nicht. Viele Dauercamper haben hier ihr Revier und anfangs ist überall Lärm aber das gibt sich dann noch. Die Duschen sind voll oder defekt aber die Nacht werden wir überstehen.

  

Donnerstag 27.Juli Am nächsten Tag geht es in die Provence. Wir fahren zügig über die Autobahn nach Aix en Provence. Hier ist heute Markt – ein buntes Treiben. Wir bummeln durch die Altstadt. Dann wollen wir eine Kleinigkeit Essen aber das geht irgendwie schief. Wir haben nur eine Pizza und einen Salat bestellt aber alle auch die viel später gekommen sind bekommen Ihr Essen. Unsere Getränke sind auch schon leer. Es wird uns zu bunt. Wir legen das Geld für das Bier und den Rosé-Wein hin und verschwinden. Es hält uns auch niemand auf. Ärgerlich, denn Hunger haben wir noch. Wir holen uns ein frisches Baguette und verspeisen dies auf einen der vielen Plätze an einem Brunnen. Köstlich und sicher besser als das verpasste Essen und auch noch billiger.

Dann machen wir uns auf den Weg zum Atelier von Cezanne. Glücklicherweise ist hier gerade ein deutscher Bus angekommen und wir kommen in den Genuss einer kurzen deutschen Führung. Es ist recht interessant. Wir erfahren dass es hier so grau ist damit alle Farben von den Objekten und Landschaften so natürlich wie möglich erscheinen. Dann wollen wir endlich die berühmten Lavendelfelder sehen.

Wir fahren zur Abbey de Senanque, da diese lt. dem Bild in unserem Reiseführer direkt in einem solchen liegt. Wir haben Glück. Einige Felder sind schon abgeerntet aber vor der Abtei steht der Lavendel noch in seiner vollen Pracht und es duftet fantastisch. Beim abernten werden wohl gleich Bündel gefertigt, die dann in regelmäßigen Abständen auf den Feldern in den Reihen liegen. Wir befinden uns nun im Luberon.

  

Wir fahren am malerischen Dorf Gordes vorbei nach Roussillon und bewundern dort die Blutsklippen. Sie leuchten rot-orange. Am Hang vor dem Dorf sehen wir einen PT-Cruiser aus Luxemburg, der ein Problem hat. Er ist mit dem Hinterrad in eine Abflussrinne geraten und hat voll aufgesetzt. Die Beiden von dem Auto bedanken sich als wir Ihnen unsere Hilfe anbieten. Sie haben inzwischen ein Brett gefunden und können sich selbst aus der misslichen Lage befreien. Micha verschnauft ein paar Meter weiter und ich versuche noch ein wenig weiter an die rot-orangen Felsen zu kommen. Ich erhasche noch einen Blick von oben auf das schöne Roussillon. Wir bummeln noch ein wenig durch die Straßen und machen uns wieder auf den Weg. Wir kaufen noch in Apt ein und fahren dann ein paar Kilometer zurück zu einem 3* Campingplatz. Der Platz ist sehr ruhig und man hat ein wenig das Gefühl in der Wüste zu sein, es ist trocken, staubig. Wir kochen einen Großen Topf Ratatouille und essen ein Baguette dazu.

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Frankreich 2006, Fachwerk in Bergerac

Montag 24. Juli Heute geht es weg von der Küste an Bordeaux vorbei bis nach Bergerac. Hier machen wir Rast, ein netter Ort mit vielen Fachwerkhäusern und Küche aus dem Perigord. Es gibt Foi Gras- Gänseleberpastete- echt lecker!

Dann fahren wir nach Montignac zu den Höhlen von Lascaux. Die Ticketts gibt es im Ort und wir haben noch eine Stunde Zeit. Es ist wahnsinnig heiß hier und somit machen wir uns rasch zu den Höhlen. Es handelt sich um eine Nachbildung, da das Original stark angegriffen ist von der Nässe und Pilzen. Die Führung ist auf französisch aber die Zeichnungen sind beeindruckend. Nach 40 min. kommen wir aus der Höhle. Wir fahren noch bis Sarlat zu einem Campingplatz. Dieser wirkt etwas abgelegen ist aber riesig groß und der Pool ist noch offen, was für eine Wohltat. Etwas abschreckend war der Platz in der prallen Sonne aber zum abend ist es nicht mehr schlimm und kühlt ab.

Dienstag 25. Juli Am Morgen entscheiden wir uns doch nicht zu den Vulkanen zu fahren sondern gleich ans Mittelmeer. Wir düsen also zeitig los. Es geht über Figeac und Rodez, es zieht sich etwas auf der Landstraße, zur Autobahn bei Severac. Dann ab nach Montpellier und in die Camargue. Kurz vor St. Marie de la Mer finden wir einen absolut tollen Campingplatz. Der ist recht groß und ziemlich voll aber sonst passt alles. Wir springen kurz ins Mittelmeer also in die Pools am/im Meer. Es ist nicht so kalt wie im Atlantik aber noch erfrischend. Danach machen wir uns auf in den Ort. Es ist viel los aber recht schön und alles in richtiger Urlaubslaune. Vom Kirchendach haben wir einen tollen Blick über St. Marie de la Mer und die Umgebung. Danach gibt es provenzalisches Abendbrot. Ich esse Stiergulasch mit Reis, wirklich lecker. Wir kommen schon im Dunkeln zum Zelt zurück. Dort treffen wir ein Pärchen aus Uelzen mit dem wir noch etwas Wein trinken und uns unterhalten. Sie sind mit einem Kangoo, einem Zweimannzelt und einem zweijährigen Jungen unterwegs auch quer durch Frankreich bloß anders herum. Irgendwann treiben uns die Mücken ins Zelt. Die Nacht ist extrem schwül und der Schlaf wird unruhig.

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Frankreich 2006, Dünen in Arcachon

Samstag 22. Juli Am Morgen ist es noch wolkig. Wir packen langsam zusammen und frühstücken. Dann fahren wir nahe der Küste zum Bassin de Arcachon. Die letzten Kilometer vor der Düne fährt vor uns ein Stuttgarter. Wir halten am Parklplatz an der Düne und laufen vorbei an Ständen bis zu den Stufen. Ich hole mir noch flux einen Strohhut. Mit 120 Metern Höhe ist die Düne von Pilat die höchste Europas. Und sie hat es doch geschafft uns zu beeindrucken, trotz der tollen Vorbilder in Afrika. Also erklimmen wir die schiefen Plastikstufen mit vielen anderen Besuchern. Der Blick auf das Bassin ist einfach toll. Der Sand ist recht warm aber noch annehmbar. Wir genießen es noch ein wenig im Sand zu liegen und dann geht es wieder durch den Sand nach unten.

  

Es sollen hier noch einige Campingplätze kommen. Am ersten halten wir dann auch und es gibt kein Problem einen Platz zu bekommen. Von hier aus blicken wir direkt auf die Düne. Wir fahren dann zum Supermarkt um Abendbrot zu holen und noch kurz im Intersport ein paar T-Shirts kaufen. Dann schauen wir uns Arcachon an. Ein riesiger Bootshafen und ein paar nette Häuser am Strand. Zurück am Zelt gibt es Lamm- und Hacksteaks zum Essen. Dann ab auf die Düne rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Der Aufstieg über die Metalltreppe ist beschwerlich aber es lohnt sich. Wir betrachten hier mit einigen anderen den Sonnenuntergang und trinken Bordeaux. Der Abstieg ist sehr lustig. Und vielleicht ist ja diese Nacht, in der wir ganz entspannt etwas für unseren bald folgenden Nachwuchs getan haben?

  

Sonntag 23.Juli Nach dem Wach werden hole ich wie üblich ein Baguette. Nach dem Frühstück schnappen wir uns die Handtücher und ab auf die Düne. Heute ist der Aufstieg etwas leichter und es geht auch gemächlicher hinab bis zum Meer. Wir laufen bis zum Strand. Das Wasser ist hier nicht so schön aber es reicht zum Planschen. Wir beobachten die Paraglider am Ende der Düne und dann geht es quer über diese zurück bis zu unserer Treppe. Der Wind kühlt ein wenig. Dann ab nach unten… Autsch!!! ist das heiß, Hölle. Wir können nur auf unseren Sachen nach unten rutschen mit Schuhen. Nach einer ausgiebigen Dusche und einen kleinen Snack und einer Ruhepause fahren wir nach Bordeaux. Die Stadt ist wie leergefegt am Sonntag bis wir an den Docks einen geöffneten Saturn und ein Restaurant finden. Es gibt Steak und Fisch in der Assiette. Wir kommen erst nach dem Sonnenuntergang zum Zelt zurück.

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Frankreich 2006 in Soulac sur Mer

Donnerstag 20. Juli Nach dem Frühstück springen wir noch kurz in den etwas überlasteten Pool. Überhaupt ist es hier schwierig eine freie Dusche zu finden und das funktioniert nur, wenn man etwas längere Wege in Kauf nimmt. Doch wir schaffen es und fahren dann zur Fähre nach Royan. Wir brauchen bis zur Abfahrt nicht lange zu warten. Es sind viele Deutsche hier und auch Holländer. Das beste ist aber der mit dem handelsüblichen Kühlschrank im Auto festgeschnallt und mit zwei Ersatzbatterien. Die Überfahrt geht schnell. Einen kurzen Fotostopp machen wir am Point de Grave und am Leuchtturm. Dann geht es weiter nach Soulac sur Mer. Ob wir den Zeltplatz von vor 8 Jahren noch finden ? 

Wir halten in Soulac am Strand und werfen uns in die herrlichen Wellen. Es ist einmalig hier zum Baden.

Den Campingplatz finden wir dann auch recht schnell „Le Palace“, ob der wohl damals auch schon so hieß? Alles ist super modern und riesig groß. Wir entscheiden uns gleich für zwei Nächte und man spricht deutsch (oder sächsisch?). Wir schauen uns noch den Strand an und richtig hier sind auch noch die zwei deutschen Bunker. Paßt alles. Zum shoppen geht es in den Champion-Supermarkt. Abends laufen wir dann in den Ort, wie früher. Hier können wir uns noch an einiges erinnern. Wir essen herrlich für ca. 75 Euro mit Blick zum Strand und Sonnenuntergang. Mhhhh, lecker. Wir laufen durch den Ort zurück an vielen hübschen Häusern vorbei.

Freitag 21. Juli Ich hole, wie früher, ein Baguette und wir frühstücken. Dann geht es zum Strand und wir hüpfen in den Wellen bis die Augen brennen. Es ist super und die Sonne brennt auf uns hernieder. Diesmal fahren wir dann in den Ort und schlendern durch die Geschäfte. Wir setzen uns zum trinken in ein Cafe in der Einkaufsstraße. Am Abend laufen wir dann nochmal nach Soulac und essen Pizza bzw. Salat es geht am Strand zurück. In der Nacht beginnt es zu stürmen und zu regnen. Wir ziehen das Zelt unter das Tarp und es bleibt trocken.

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Frankreich 2006, die Il de Re

Dienstag 18. Juli Am nächsten morgen geht es gleich nach dem Frühstück zum Baden ins Meer. Es geht flach ins Wasser, der Strand ist herrlich und es ist nicht kalt. Wir verlängern den Platz noch für die nächste Nacht. Danach fahren wir zum Leuchtturm. Hier ist recht viel los. Es ist wieder sehr heiß und wir besteigen den Turm nicht. Wir drehen eine kleine Runde und zur Erfrischung gibt es Eis im Cafe.

Dann fahren wir nach Ars-en-Re um ein paar Fotos von dem beeindruckenden Kirchturm zu schießen den wir schon von weitem bewundert haben. Es wird etwas schwierig einen Parkplatz zu finden. Hier stehen viele kleine weiße Häuser und überall zwischendrin stehen Stockrosen. Das gibt hübsche Motive. In der Hitze ist es aber kaum noch auszuhalten also ab zum Zeltplatz und ins Meer. Später kaufen wir ein paar Sachen im Supermarkt ein und fahren nach St.-Martin-de-Re dem Hauptort der Insel.

Überall stehen hier Festungsmauern aus dem 17. Jh. Mit jedem Schritt kommen wir an verlockenden Restaurants vorbei, die Entscheidung ist schwer. Am Ende bleiben wir am Hafen und essen Moule-Frites mit Safran, herrlich gelb. Leider stellt sich später heraus, das es zumindest für Micha nicht das Richtige war. Wir bummeln noch ein wenig an den Ständen entlang und fahren dann zum Zelt. Micha quälen inzwischen schreckliche Bauchschmerzen.

  

Trotzdem springen wir noch einmal ins Meer und schaffen es gerade noch zurück durch das Strandtor, welches gerade abgeschlossen wird. In der Nacht frischt der Wind auf und wir befestigen das Zelt noch mal etwas besser. Micha hat aber ein ganz anderes Problem, die Muscheln wollen mit aller Macht wieder heraus und somit wird er Dauergast in der Toilette bis es ihm endlich etwas besser geht und er doch noch etwas schlafen kann.

 

Mittwoch 19. Juli Wir verlassen die Insel bei leichtem Nieselregen. In La Rochelle angekommen regnet es auch noch leicht was hier aber niemanden stört denn es ist weiterhin warm. Wir besteigen einen der drei Türme und schauen uns den Hafen an. Dann essen wir eine Kleinigkeit. Wir fahren weiter über Rochefort und Royan nach St.-George-de-Didonne. Hier gibt es einen großen 3-Sterne-Campingplatz nicht weit vom Meer entfernt. Nach dem Zeltaufbau gehen wir baden. Der Strand ist nicht so toll. Als wieder Wind aufkommt und bedrohlich dunkle Wolken aufziehen verschwinden wir wie viele andere zum Zelt. Aber es beruhigt sich schnell wieder. Wir fahren nach Royan um zu schauen wann morgen die Fähre fährt. Das ist wohl von 7.15 Uhr bis 21.15 Uhr kein Problem, alle 30-45 Minuten.

 

 

Wir waren vor ca. 8 Jahren schon einmal hier in Royan als wir mit Rainbow-Tours in Soulac waren aber der Wiedererkennungswert ist nicht sehr hoch. Die etwas gewöhnungsbedürftige Kirche macht aber zum Sonnenuntergang noch ein recht ordentliches Bild. Es bleibt diese Nacht trocken, obwohl es nicht danach aussah.