Frankreich 2006 Belfort

Freitag 28. Juli Morgens werden wir wach und Regen tröpfelt auf unser Zelt. Somit schlafen wir noch ein wenig, vielleicht ist es später ja vorbei mit dem Regen. Als wir aufstehen fängt es aber erneut an. Wir bekommen das Zelt in der Schnelle ziemlich trocken weggepackt und trinken noch einen Kaffee an der Bar des Platzes. Dann fahren wir erst einmal los quer durch die Provence. Irgendwann hört es auf zu regnen und wir frühstücken auf einen Rastplatz mit Tisch und Bank. Es gibt Ei, Baguette und Kaffee. Wir fahren weiter nach Grenoble den bekannten Wintersportort. Unterwegs liegt der Mont Ventoux. Seine kahle, steinige Spitze leuchtet weiß wie mit Schnee bedeckt.

Die Strecke durch das Tal zieht sich ein wenig bietet aber eine tolle Aussicht auf die umliegenden Berge. Micha fühlt sich nicht so gut und schläft auf einen Teil der Strecke. In Grenoble angekommen entscheiden wir uns für ein Hotel der Mercure-Kette. Wir verbringen den Nachmittag im Zimmer, da es die ganze Zeit in strömen regnet. Micha schläft noch etwas denn es hat ihn wirklich erwischt, die Grippe. Ich fühle mich in der Badewanne wohl. Dann erkunden wir doch ein wenig die Stadt mit Regenjacke und Schirm. Es wirkt alles etwas grau und trüb, halt keine Skisaison. Die meisten Restaurants sind italienisch - Pizza, Pizza! Wir essen eine Kleinigkeit und verkriechen uns im Hotel. Grenoble

Samstag 29. Juli Das Frühstück ist echt super, die Auswahl riesig. Das kostet ein wenig Zeit. Dann aber ab ins Auto. Erst auf der Autobahn kommen wir aber zügig voran. Über Bourg en Bresse geht es nach Norden. Bei Lons Le Saunier verlassen wir die Autobahn. Wir fahren zum Cirque de Baume, ein Tal mit einem traumhaften Dorf und einer Tropfsteinhöhle. Die Führung ist zum Teil in englisch und dauert ca. eine Stunde. Es ist wirklich lohnenswert, eine gelungene Unterbrechung. Jetzt fahren wir weiter über Dole und Besancon nach Belfort. Dort finden wir einen tollen Campingplatz nach ein wenig suchen. Abends fahren wir in die Stadt und suchen ein Restaurant nachdem wir das Fort und das Wahrzeichen der Stadt den überdimensionalen Löwen gesehen haben. Der Kellner schickt uns aber weiter - kein Platz. Wir drehen noch eine Runde und dann ruft uns der selbe Kellner doch noch an einen Tisch. Wir nehmen das Menü. Das Fleisch ist etwas fettig aber sonst ist alles recht lecker. Als wir zurückkommen ist es schon etwas später und wir müssen das Auto vor dem Platz stehen lassen. Es bleibt den Abend und die Nacht warm und trocken.

Silke Jegodzinski

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