Australien - Queensland, Westaustralien und das Landesinnere

Windjana Gorge bis Broome 15.09.2005 - 16.09.2005

15.09.05 Wir wachen früh am Morgen auf. Heute wollen wir noch ein Stück weit kommen. Leider gibt die Solardusche den Geist auf. Ich fahre die etwas über 50 km unbefestigte Straße zum Highway (ca. 1,5 Std). Wir sehen ein paar Roo´s. In Halls Creek, also nach ca. 100 km wird getankt. Jetzt noch ca. 300 km bis Fitzroy Crossing und zum Geiki Gorge. Hier ist die Landschaft völlig anders. Eine Flusslandschaft wie im Märchen mit wuchernden Grün an toten Bäumen. Micha kühlt sich im River ab. Die Felswände sind hier nicht so hoch und recht ausgewaschen fast weiß. Nach etwa einer Stunde fahren wir weiter über Fitzroy Crossing in Richtung Windjana Gorge.aus-2005-0337

Es geht wieder auf Schotterpiste weiter und wir machen Halt am Tunnel Creek NP. Wir schauen uns den Tunnel Walk an und sind mit ein wenig Krabbelei im Tunnel und stehen im frischen Wasser. Das Ganze war hier früher einmal ein Riff. Da wir für die Dunkelheit nicht gut genug ausgerüstet sind und die Zeit knapp wird fahren wir zum Camp am Windjana Gorge. Kostet 18A$ für zwei Personen, hat Wasser, Müll, und richtige Duschen sowie Toiletten mit Spülung! Zum Sonnenuntergang laufen wir zu den Felsen der richtig aufglüht, eine Pracht! Jetzt sehen wir auch unsere ersten Freshies, also Australienkrokodile in freier Wildbahn. Die liegen hier und dösen in der Sonne. Zurück am Camp duschen wir erst einmal eine halbe Stunde, einfach herrlich. Es wird etwas kühler. Wir essen Spagetti, hängen noch ein wenig ab und dann geht’s ins Bett, ist schließlich dunkel.

aus-2005-035216.09.05 Es stürmt und wir müssen uns mit dem Frühstück beeilen und das Zelt zusammenbauen. Dann noch ein kurzer Besuch bei den Crocs. Wir sehen etwa 20 der hier lebenden 40 Stück. Ist schon cool wie die einfach so daliegen und kaum mit den Augen zwinkern geschweige denn sich sonst irgendwie bewegen. Wir fahren wieder graveld Road und auch ein Stück Gibb River Road entlang. aus-2005-0356

 

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 Auf zum Meer! Wir kommen nach Derby und gleich hin zur Jetty die wir mit dem Auto befahren können im Halbkreis auf dem Meer. Ringsherum wachsen Mangroven. Es geht ein wenig kreuz und quer durch Derby und wir finden ein Postamt für unsere Karten. Dann fahren wir zum Prison-Boab. Hier haben die Weißen früher Aboriginies eingesperrt. Heute ist der Baum selbst als Mahnmal eingezäunt.

 

 

 

aus-2005-0393aus-2005-0392Jetzt geht es noch ca. 200 km weiter bis zu unserem heutigen Ziel – Broome am Meer. Schon als wir in die Stadt kommen, sehen wir dass heute das Perlenfischerfest beginnt. Broome ist einfach voll. Wir ergattern gerade noch einen Platz auf dem eigentlich schon überfüllten Campingplatz in der Stadt am Town Beach. Neben einem Dauer-Camper der hier wohnt und uns seinen Besen leiht. Er begrüßt uns freundlich und erzählt dass er hier die Flugzeuge betankt. Ein kleines Haustier begrüßt uns schon eine süße Echse. Wir fahren dann nach Chinatown und hier ist viel Betrieb und es gibt eine Menge Geschäfte. Bei der Eröffnung des Festes genehmigen wir uns einen eiskalten Drink.

 

aus-2005-0407 Den Abend lassen wir am berühmten Cable-Beach bei Sonnenuntergang ausklingen. Die Kamelkarawane spiegelt sich im Meer. Wir stehen mit unserem 4WD direkt auf dem Strand, daneben die Stühle ein Bier und ein Bundy-Lime. Das Dinner gibt es in der Sandbar. Für Micha Bier mit Fish & Chips und für mich einen Sunset Cocktail und einen Trawlers Catch (Chips, Fish, Muscheln, Calamaries u. Shrimps)- einfach lecker. Mmhhhhhhh!! Und soooo…. romantisch! In Chinatown ist es inzwischen auch recht ruhig und somit ab zum Zeltplatz und schlafen.

 

Broome 17.09.2005 - 18.09.2005

aus-2005-048217.09.05 Die Nacht war echt frisch. Wird es doch noch kühler? Wir testen das Meer und sind fast allein hier am Strand. Auch das Wasser wirkt belebend. Dann auf zum Shopping!! Da geht der Vormittag drauf ein Surfer-Shop neben den anderen und Perlenläden massig. Wir machen Pause auf dem Campingplatz mit Sachen waschen, schließlich gibt es hier eine Waschmaschine. Dann machen wir eine Friedhofstour japanische, chinesische muslimische Sektion. Die Gräber stammen hier hauptsächlich von den Perlenfischern. Es wird Zeit für den Cable-Beach- Cocktail in der Sunset Bar- baden im Meer – nach Hause telefonieren und auf den Sonnenuntergang warten. Wir essen in Chinatown bei Blooms Pesto and Pumpkin Pasta und Caesar Salad, einfach zuviel. Ab ins älteste Kino der Welt und unter freiem Himmel im Liegestuhl liegen. Wir sehen uns „Enduring Love“ an. Ziemlich schwere Kost über einen Stalker. Etwas nervig sind inzwischen nun die Mücken, die sich fleißig an uns bedienen. Die Vorstellung ging von 9.00 Uhr bis 10.40 Uhr und wir sind bettreif. Also Zelt hoch und Gute Nacht!aus-2005-0489

aus-2005-043018.09.05 Wieder beginnt der Tag mit einem Bad am Town-Beach. Dann startet hier das Dragon-Boot-Rennen. Wir Frühstücken bei Henry in Chinatown und gehen erneut shoppen. Es folgt eine kurze Pause am Camp. Dann setzen wir uns wieder zu Henry und warten bei einem Cafe auf die Parade. Diese beginnt 15.30 Uhr und ist echt süß. Viele Kinder in Kostümen und einige Vereine ziehen durch Broome. 

 

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Wir schauen bis wir total zerstochen sind und zeihen dann mit zum Oval auf dem alles sich sammelt und schon Buden stehen. Wir essen ein paar leckere Frühlingsrollen und fahren dann wie soll’s schon anders sein zum Cable-Beach – Sonnenuntergang gucken. Jedes Mal ist es einfach traumhaft wenn alles in Gold getaucht wird und die Camele vorbeiziehen. Nun stürzen wir uns noch einmal in das bunte Treiben des Shinju Matsuri. Wir essen und trinken etwas und lauschen der Musik und es sind wirklich viele Leute hier.

80 Mile Beach bis Karijini NP 19.09.2005 - 20.09.2005

aus-2005-n-013519.09.05 Nach einem frühen Start wird eingekauft und wieder bei Henry gefrühstückt. Lecker PanCake bzw. Bacon-Egg-Sandwich. Auf zur Malcom Douglas Crocodile Farm. Wir verbringen hier zwei sehr interessante Stunden bei großer Hitze und lernen viel über die gefährlichen Raubtiere die im Grunde bloß nicht gestört werden wollen. Klar als Nachfahren der Dino´s ist man halt vorsichtig. 2006 soll es dann ein noch größeres Areal weiter südlich von Broome geben mit anderen einheimischen Tieren. Die Führung und die Fütterung sind sehr interessant und es taucht auch aus dem kleinsten Billabong noch ein großes Croc auf. Gegen 12.00 Uhr fahren wir weiter an der Küste entlang zum.aus-2005-0514

Eigthy Mile Beach Caravan Park. Etwas über 300 km meist schnurgerade Strecke. Mit Fahrerwechsel aber kein Problem. Das Camp liegt am Meer, gleich hinter den Dünen. Das Wasser ist sehr weit weg und wir laufen ca. 1 km bis zum Meer- Wattwandern – unzählige Muscheln und die Luft ist herrlich und nicht mehr so heiß. Es geht eine leichte Brise. Die Duschen sind hier extrem sauber. Wieder ein herrlicher Sonnenuntergang der alles rot erleuchten lässt. Die Nacht ist kühl und unruhig, nachdem Micha ein paar Mücken ins Zelt holt und das große Krabbeln losgeht.

aus-2005-051920.09.05 Am Morgen ist Flucht die einzige Rettung vor den Mücken, Micha ist es nicht einmal gegönnt zu Duschen. Auf der Fahrt zum Highway liegt eine riesige aber leider schon tote Schlange auf der Straße. Wir machen ein Foto und fahren weiter. Ein Känguru verabschiedet sich von uns. Dann fahren wir 250 km nach Port Hedland. In South Hedland gibt es ein tolles Shopping-Center. Hier sehe ich doch ein T-Shirt mit der Aufschrift „Desperate Housewives in action“ leider nicht in meiner Größe. Wir Fahren noch tanken und dann weiter ins Landesinnere zum Karijini NP. Nach ca. 300 km sind wir endlich da. Rote Felsen begrüßen uns. Wir holen uns ein Holiday-Ticket für die Parks in Westaustralien und fahren auf das Camp mit Bushtoilette und ohne Wasser. Tische und Stühle packen wir aus und fahren zu den Fortescue-Falls. Ein Herrlicher Ausblick und einige baden schon hier. Es geht eine steile Treppe herab aber keine wirkliche Herausforderung. Noch ca. 500 m weiter ist der romantische Fernpool eingerahmt von Farnen ein tolles Badebecken mit knabbernden Fischen und einem Wasserfall zum drunter schwimmen. Einen Lookout nehmen wir später noch mit bevor es dunkel wird. Die Temperaturen sind jetzt angenehm aber es soll nachts richtig kalt werden. Beim BBQ habe ich vorhin ein Spinne gesehen, grausig. Aber uns Dinner schmeckt und dann haben wir uns die Ruhe verdient.aus-2005-0549

Karijini NP. Nach ca. 300 km sind wir endlich da. Rote Felsen begrüßen uns. Wir holen uns ein Holiday-Ticket für die Parks in Westaustralien und fahren auf das Camp mit Bushtoilette und ohne Wasser. Tische und Stühle packen wir aus und fahren zu den Fortescue-Falls. Ein Herrlicher Ausblick und einige baden schon hier. Es geht eine steile Treppe herab aber keine wirkliche Herausforderung. Noch ca. 500 m weiter ist der romantische Fernpool eingerahmt von Farnen ein tolles Badebecken mit knabbernden Fischen und einem Wasserfall zum drunter schwimmen. Einen Lookout nehmen wir später noch mit bevor es dunkel wird.

 

aus-2005-0532Die Temperaturen sind jetzt angenehm aber es soll nachts richtig kalt werden. Beim BBQ habe ich vorhin ein Spinne gesehen, grausig. Aber uns Dinner schmeckt und dann haben wir uns die Ruhe verdient.

Karijini NP - Exmouth 21.09.2005 - 22.09.2005

21.09.05 Die Nacht war echt kalt. Micha musste trotz Decken noch den Schlafsack holen und dann wurde es doch kuschelig warm. Wir haben heute Zeit und frühstücken ausgiebig. Dann geht es zum Fernpool. In Ermangelung einer Dusche schwimmen wir halt zum Wasserfall. Es ist richtig erfrischend aber nicht wirklich kalt. Dann fahren wir den 4x4-Track weiter in den anderen Teil des Parks. Am Kalamina-Gorge machen wir eine Gorge-Walk ca. 1 Std. mit baden im Naturpool unterwegs im glasklaren Wasser. Der Weg ist einfach fantastisch immer am Fluss und an den roten Wänden entlang im stufigen Flussbett. Die roten Felsen leuchten und zwischendrin herrliches Grün der Pflanzen. Wenige haben sich hierher verirrt, nur das Wasser plätschert sonst ist es nahezu still. Dann fahren wir die 6 km wieder zurück auf die Hauptschotterpiste. Die nächste Abfahrt führt nochmals 6 km bis zum Knox-Gorge Lookout.

aus-2005-0584Beeindruckend schroffe Felswände immer noch leuchtend rot. Der Joffre-Falls Lookout hat sicher hauptsächlich durch das fehlende Wasser ein wenig an Attraktivität eingebüßt. Der letzte Abzweig führt uns in den Weano-Gorge. Hier hören sich die Beschreibungen der Walks alle sehr gefährlich an und tragen fast ausschließlich Level 4, 5 und 6 der Gefahrenstufen. Wir stärken uns mit ein paar Spagetti aus der Dose und versuchen dann ein Stück des Hancock-Gorge-Walks zu gehen. Er beginnt mit Level 3 bis zur Leiter- man muss halt schauen wo man hintritt. Dann führt uns eine Leiter hinunter und es geht weiter mit Level 4 und 5 bis zum kleinen Amphitheater. Unterwegs lassen wir unser Gepäck liegen und Micha klettert am Felsrand entlang ich schwimme einfach zwischen den Wänden im kalten klaren Wasser. Wahnsinn! Und nicht so schwer wie gedacht. Wir drehen um als der Weg zum Canyoning übergeht und nicht mehr zu empfehlen ist ohne entsprechende Ausrüstung.

aus-2005-0587Trotz Leiter und Stufen sind wir am Ende aber nicht so sehr erschöpft. Wir schauen noch zu zwei Lookouts in den Canyon und verlassen dann den Park. Die Farben des Karijini-NP sind einfach prächtig, rote Felsen und der strahlend blaue Himmel lassen uns träumen. Selbst die rote Piste ist immer wieder ein Erlebnis. Nach etwas über einer Stunde kommen wir in Tom Price auf dem Caravan Park an. Tom Price ist vom Bergbau geprägt und eigentlich tanken wir hier bloß auf. Auf dem Campingplatz befreien wir uns und das Auto ein wenig vom roten Staub, hopsen in den Pool und Duschen ausgiebig. Nach dem Dinner krabbeln wir in Zelt und wissen schon jetzt, dass uns ein Schwarm Kakadus morgen wecken wird.aus-2005-0594

22.09.05 Wir haben eine lange Fahrt bis an die Küste vor uns. Es geht über Parburdoo, denn lt. Campbesitzer ist der Weg besser und schneller. Die Straße ist lang aber abwechslungsreich. Blütenteppiche in rosa, gelb, blau und weiß einfach traumhaft. Ein Goanna kreuzt unseren Weg. Hat er aber Glück gehabt, hätte ihn beinah über den Haufen gefahren. Am frühen Nachmittag kommen wir nach zweimal Wechseln zur Cape Range Peninsula Halbinsel. Ein Emu kreuzt unseren Weg, lässt sich noch fotografieren und verschwindet dann. Wir kommen in Exmouth an und halten am Visitor Center. Dort schauen wir uns die Ningaloo-Lodge zum übernachten aus. Wir kommen dort an und es ist keiner da. Aber halt hier gibt es einen Hinweis auf das Telefon und eine Nummer, die Micha gleich wählt und die Auskunft bekommt wir sollen uns das Zimmer ruhig schon ansehen denn der Schlüssel steckt und er kommt in 15 Minuten vorbei. Eine schwedische Familie schließt sich uns gleich an. Endlich mal wieder ein richtiges Bett, einen Fernseher und ein Bad – Super! Wir erkunden den Ort noch ein wenig, holen uns den Gezeitenplan im Besucherzentrum und stöbern im Einkaufszentrum herum. Das ist klein aber fein. Die Schnorchelausrüstung ist vielleicht doch etwas zu teuer. Dann wollen wir noch zum Town Beach, aber oh Schreck jetzt winkt uns die Polizei raus. Tja, wer 80 km/h fährt wo nur 60 erlaubt sind. Die Polizisten schauen sich die Fahrerlaubnis an und dann gibt’s ein Bußgeld von 100 A$, das in 28 Tagen bei der Post in WA zu zahlen ist. Der Beach ist dann auch nicht wirklich toll und somit fahren wir ins Hotel, springen in den kalten Pool und duschen. Zum Dinner geht es in das Cafe gleich nebenan. Micha frönt den Fish und Chips und ich lasse mir Shark und Chips schmecken, dazu gibt’s Ginger Beer. Hier ist BYO (Bring your own) angesagt, also wer sich keine Wein oder Bier mitbringt bekommt nur alkoholfreie Getränke. Es wird langsam kühl und wir gehen zurück in die Lodge sortieren unsere Sachen und faulenzen.

Cape Range NP 23.09.2005

aus-2005-0663aus-2005-061423.09.05 Irgendwie haben wir nicht wesentlich ruhiger als im Zelt geschlafen. Am Morgen gibt es Kaffee und Tee in der Gemeinschaftsküche. Positiv überrascht sind wir das das Zimmer nur 66 A$ kostet, wir hatten das irgendwie pro Person verstanden. Dann decken wir uns im Supermarkt ein und Micha bezahlt das Bußgeld bei der Post. Wir fahren in den Cape Range NP. Es geht an einem Leuchtturm vorbei zum Schildkrötenzentrum, hier ist bei Tage nicht wirklich was zu sehen außer dem türkisfarbenen Meer. Der Holiday-Pass verhilft uns hier zu freiem Eintritt aber die Campingplätze sind rar, wir ergattern einen am North Mandu. Zeltplatz heißt hier es gibt eine (chem.)Toilette und etwas Platz zum hinstellen. Den Müll muss man wieder mitnehmen und Wasser mitbringen. Wir stellen also Tisch und Stühle genau hinter der Düne ab und fahren dann zum Visitor-Center um uns Schnorchelausrüstung auszuleihen. Auch hier steht nicht viel zur Verfügung aber wir bekommen noch etwas bis zum nächsten Tag. Die See ist rau und wir sollen vorsichtig sein, sagt man uns. 

Wir begeben uns zur Turquoise Bay, die ihrem Namen alle ehre Macht. Das Meer schimmert schon von weitem in dem schönsten Türkis. Dann Flossen an und Brille auf und ab geht es. Es ist wirklich faszinierend wie viele bunte Fische sich schon direkt in Strandnähe befinden. Die Korallen erreichen wir auch schon nach ein paar Metern. Es ist sooo schön hier und wir kommen nicht aus dem Staunen heraus. Ich möchte die Fische fast berühren. Am Anfang schlucken wir noch etwas Wasser aber schnell haben wir uns dann an das planschen mit der Nase im Wasser gewöhnt es könnte bloß ein wenig wärmer sein.

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Trotzdem sind wir mit einer kurzen Pause ca. 2 Std. am Fische gucken. 

Später fahren wir zum Yardie Creek um zu schauen ob das Wasser eine Durchfahrt zulässt. Das Wasser ist wohl nicht so tief aber der Sand treibt, also fahren wir lieber auf der sicheren Seite weiter. Wir wandern noch in den Creek hinein und sehen endlich unser erstes rotes Riesenkänguru. Bis jetzt hatten wir nur kleine und ein paar Emus gesehen. Auch ein paar Schwarzfußkängurus bekommen wir zu Gesicht. Begeisterung wie viele hier herumhüpfen, vor allem in der Dämmerung.

aus-2005-0631Der Creek besticht durch rote Wände und tiefblaues Wasser und einem hellblauen Himmel. Am Stellplatz sind wir dann zu dritt und die Sonne geht in den Wolken unter. Im Dunkeln kommen noch ein paar Deutsche, die im Auto und einem Zelt schlafen.

Coral Bay 24.09.2005

aus-2005-064524.09.05 Am Morgen ist es wieder sehr windig. Wir schwatzen noch etwas mit den Deutsc

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hen und fahren dann zum Mandu Mandu Creek. Etwas über eine Stunde geht es hier erst oben entlang und dann steil nach unten und dann zwischen Büschen und Grass zurück zum Ausgangspunkt. Wir bewundern den roten Steinboden die Vögel und die Blumen meist in kräftigen Farben wie zum Beispiel die Sturt´s Ruhmesblume in herrlichem Rot.

 

 

aus-2005-n-0021Dann auf zur Bay zum Schnorcheln. Das Wasser ist etwas ruhiger und wir wohl etwas professioneller. Es macht unwahrscheinlich viel Spaß die Vielfalt unter Wasser zu betrachten und ich stoße vor Begeisterung Seufzer aus die Micha zunächst als Anzeichen für ein Problem sieht aber nachdem ich fleißig weiter paddle dann doch nicht mehr ernst nimmt. Sieh nur gelbe Fische und da blaue, weiße, schwarze und ganz bunte! 

Eine tolle Welt! Nach einer Stunde müssen wir dann aber das Equipment abgeben. Wir halten noch an den Mangroven und verlassen dann den Park. Wir fahren nach Coral Bay. Erst ist es normaler asphaltierter Highway. Den 4x4-Track finden wir nicht sofort, wir sehen noch ein menge Emus und dann auch wieder die „Big Red“ und der Weg ist einfach spitze.

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Der Abstecher lohnt sich wirklich und erfordert auch einiges Geschick beim Off-Road-Fahren. Noch vor 17.00 Uhr kommen wir in Coral Bay an und ergattern gerade noch so einen Zeltplatz für eine Nacht. Es sind Schulferien und die Kinder tollen hier nur so rum, es ist fast unerträglich nachdem wir vorher immer nur wenigen Menschen begegnet sind. Ein Smalltalk mit den Nachbarn und dann zum Sonnenuntergang ans Meer. Leider ist es auch heute recht wolkig. Wir essen dann Fish und Chips und trinken Bier in einer Bar vor einem Hotel und es wimmelt nur so von Leuten. Auch der Wind weht hier stark und es ist kühl.

Carnavon und Monkey Mia 25.09.2005 - 26.09.05

aus-2005-070325.09.05 Auch am Morgen weht noch eine steife Brise. Wir machen uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg. Carnavon berühmt für seine Bananenplantagen und die 1-Mile Jetty. Nun Plantagen sind es nicht so viele und alle nur mit Führung zu besichtigen also geht es zu Jetty. Der Walk kostet 3 A$ pro Person und man kann auch mit einer kleinen Bahn fahren. Wir laufen die 1,5 km aufs offene Meer und der Wind wird immer stärker und kälter. Nach einem Trip von nun 3 km sind wir wieder zurück im Mangrovengebiet und wir steigen noch auf einen Turm mit toller Aussicht auf die Umgebung. Dann fahren wir zu Woolys um Shampoo und Filme zu kaufen und bekommen noch einen Tankgutschein für Caltex, 4 ct/l.aus-2005-0712

Dann halten wir an einer Plantage mit süßen Bananen. Bloß können wir ohne Führung nicht viel sehen und darauf haben wir nun keinen Bock. Wir fahren weiter. Ein Stopp gibt es an den Stromalothiten bei Hamelin und am Shell-Beach. Lauter kleine weiße Muscheln statt Sand, faszinierend dieser weiße Strand. Hier sind wir dann auch längst nicht mehr allein.

 

aus-2005-n-0704Auf den Muscheln laufen pickt etwas ist aber toll. Wir fahren dann nach Denham und hier ist es richtig toll. Wir finden einen Stellplatz auf den Muscheln auf den Blue Dolphin Caravan Park. Der Sonnenuntergang ist traumhaft am Meer und die Vögel flattern im goldenen Licht.

Wir machen uns Beefklopse und gehen dann in ein Pub für ein Bier. Das Zelt sichert Micha in dieser Nacht mit dem Wassertank und einer Gasflasche vor dem Sturm.

26.09.05 - Wir werden nach 7.00 Uhr wach. Nach dem Frühstück geht es nach Monkey Mia. Mal schauen, was das für ein Rummel ist. Vorher stoppen wir kurz an einer türkis farbenen Lagune. Der Eintritt für Monkey Mia kostet 6 A$ pro Person, denn hier gilt der Parkpass nicht. Wir sind positiv überrascht. Es geht richtig ruhig zu und ist auch nicht überfüllt wie bei einer reinen Touristenattraktion zu erwarten war. Ein wenig gammeln wir im Gras herum und schon kommen die Delphine. aus-2005-n-0254

Die Ranger erzählen über Shark Bay und die Tiere. Die Delphine schwimmen ganz nah an uns vorbei. Dann werden sie ein wenig gefüttert und der ganze Spaß ist vorbei. Wir schauen uns das Resort ein wenig an und sind der Meinung, dass es bestimmt toll ist zu Michas Geburtstag in einem Bungalow am Meer aufzuwachen. Wir schauen uns eines an und sind begeistert. Das schlägt dann mit 214 A$ zu Buche, einmal über die Strenge schlagen. Da wir erst 13.00 Uhr die Schlüssel bekommen sollen, haben noch ca. eine dreiviertel Stunde Zeit um uns den Bauch mit Fish und Chips bzw. einem Chicken-Curry mit Mango-Salat vollzuschlagen.

aus-2005-0778Wir entern dann den Bungalow am Meer und auch das Meer selbst. Hier ist es aber flach, kalt und vielleicht auch gefährlich – Haie? Somit ab in den Pool und wie soll es anders sein auch der ist kalt und der Hot Tube ist voller kleiner Kinder. Dann liegen wir ein wenig in der Sonne, vielleicht ja das letzte Mal auf unseren Trip. Nach dem Duschen begeben wir uns auf den Bird Walk an den Strand und in die Dünen. Als wir zurückkommen ist alles in heller Aufruhr! Eine Schlange! Direkt vor unserm Bungalow versucht bereits ein Angestellter das Tier mit dem Besen festzuhalten bis Hilfe kommt. Tja, wenn Australier schon zugeben dass hier etwas giftig ist, dann sollte man sich wohl wirklich in Acht nehmen.

aus-2005-0760 Die Aktion schlägt leider fehl und die Schlange verschwindet im Grün weiterhin vor unserem Heim und lässt sich nicht mehr blicken. Später nachdem wir den Sonnenuntergang vom Bootssteg aus betrachtet haben, sehe ich sie dann doch noch entwischen, also nicht mehr direkt vor unserer Tür. In der Bar essen wir Pizza und trinken eine Flasche Rotwein dann sind wir müde.

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