Westkanada Rundreise (BC)

AllgmeinesVon Vancouver in die Rocky Mountains und zurück durch die Nationalparks der Provinzen British Columbia und Alberta. Unser vorerst erster Aufenthalt in Kanada von Anfang September bis Anfang Oktober 2001. Von Deutschland online gebucht haben wir den Flug, das Mietauto und das Hotel in Vancouver bei www.westkanada.de. Unser meistbenutzter Reiseführer der vista point pocket guide „West-Kanada“. Vancouver

Vancouver Unser Flug ging direkt von München nach Vancouver mit kurzem Stop in Calgary mit der Canada 3000. Nach ca. 11 Std. Flug haben wir dann direkt am Flughafen unser Auto bei „Alamo“ entgegengenommen einen BUICK CENTURY. Noch am gleichen Tag nachmittags (9 Std. Zeitverschiebung) kommen wir im Hotel in Downtown Vancouver im „Sandman Inn“ an. Den Sonnenuntergang genießen wir am Harbour Centre vom Lookout mit einem herrlichen Blick auf die faszinierende Stadt. Das Abendbrot gibt es dann im angesagten „Shark Club“ im Hotel. Der Jetlag ist bekämpft und wir schlafen dann gegen 10.30 Uhr Ortszeit ein.

 

Die Stadt

Whistler MountainAm nächsten Tag erobern wir die Stadt erstmal zu Fuß. Zuerst geht es in den traditionellen Stadtteil Gastown und wir bewundern die „Steam Clock“ und die liebevoll wieder hergerichteten Gebäude der Gründerzeit der Stadt. Dann bummeln wir entlang der Hochhäuser Richtung „Robson Street“, der Einkaufsmeile Vancouvers. Am Nachmittag reihen wir uns dann doch mit dem Auto in die Fahrzeugkolonne nach Norden ein. Es geht zum „Stanley Park“. Eine kurze Wanderung mit Konzerteinlage, einen Hamburger, Totempfähle und eine überwältigenden Blick auf Downtown. Das Wetter ist übrigens super. Die Sonne strahlt und es sind ca. 25C. In München übrigens Regen und knapp 10 Grad Celsius. Abends durchstreifen wir dann „Chinatown“ und landen auf dem Markt und eine Band tritt auf.

Vancouver-Whistler Am Tag darauf heißt es erst einmal Abschied. Über die „Lions Gate Bridge“ nach Norden. Ab zur „Capilano Suspension Bridge“, der Touristenattraktion noch ganz in der Nähe. Die Hängebrücke schwebt 80m über dem Tal und ist 140 m lang und wackelt ganz schön. Die ersten riesigen Zedern bekommen wir hier zu sehen und Regenbogenforellen. Nun geht es an beeindruckenden Wasserfällen den „Shannon Falls“ und den „Brandywine Falls“ nach Whistler . Ein netter Skiort mit prima Einkaufsmöglichkeiten für Winteroutfit und Outdoor. Das beste Fingerfood gibt es im „Cafe Amsterdam“. Dort entdecken wir auch die Starbucks Cafes. Die Nacht im Zelt ist kühl und das Rangieren der Bahn doch etwas ruhestörend.

Whistler-Kamloops Die Natur ist aber schon jetzt überwältigend. Nach kurzem Einkauf, denn eine Luftmatratze hat versagt, geht es am nächsten Tag weiter. Das absolute Highlight auf dem Weg nach Kamloops auf dem Highway 99 ist der „Joffre Lake“, hier fressen uns die Vögel die Mandeln aus der Hand und im Hintergrund ist ein beeindruckender Gletscher. Auch am „Duffey Lake“ machen wir kurz Halt und klettern auf dem Holz im See herum. Die Gegend um Kamloops wirkt völlig anders. Die abgeholzten Hänge machen fast den Eindruck einer Wüste. Wir zelten in der Nähe, es ist noch kühler in der Nacht.

Kamloops-Revelstoke Am morgen finden wir dann eine tolle Frühstücksstube mit zahlreichen Kaffee – und Teesorten. Im Supermarkt stocken wir noch unsere Reserven auf. Nun geht es nach Revelstoke am „Shuswap Lake“ vorbei einem riesigen Erholungsgelände was aber zu dieser Zeit schon verwaist ist. Bei Craigellachie versucht Michael nochmal den letzten Nagel für die Canadian Pacific Railway einzuschlagen. Am „Three Valley Gap“ gönnen wir uns eine Pause und schauen uns die Geisterstadt mit einer Führung an. Wir checken am „Lamplighter Campground“ ein und fahren noch zum Damm. Da kommt man sich recht klein vor wenn man in die Tiefen schaut. Der Trip ist recht interessant. Das Abendessen gibt es dann im „Frontier Restaurant“. Wirklich gut.

Revelstoke-National-ParkRevelstoke

Am Morgen geht es dann in den ersten Nationalpark. Wir kaufen uns den „Western Annual Pass“ und rein in den „Mount Revelstoke National Park“. Auf der Summit Road fahren wir zu den Bergwiesen, die leider zurzeit nicht mehr in prächtiger Blüte stehen. Der Blick lohnt sich aber auf alle Fälle und eine kleine Wanderung in der Natur ist richtig erholend. Die ersten Erdhörnchen kreuzen unsere Wege. Wir treffen eine Deutsche mit der wir ins Gespräch kommen und die wir in den nächsten Wochen noch oft sehen werden. Als nächstes machen wir einen kurzen Rundweg auf dem „Giant Cedar Trail“. Diese Bäume sind wirklich gigantisch. Am Nachmittag tauchen wir in den heißen Quellen ab. 40C und dann ein Sonnenbad. Auf den Campingplatz „Illecillewaet“ verbringen wir die nächsten beiden Nächte. Morgens waschen wir uns im kalten Fluss aber am Nachmittag geht es nach einer Wanderung zu den Gletschern wieder in die Hot Pools.